Der Fusionsplan sieht vor, dass künftig nur noch eine statt bisher zehn Genossenschaften besteht. Zeitgleich kündigte Migros-CEO Mario Irminger seinen Abschied für den nächsten Sommer an. Wer ihm nachfolgt, steht noch nicht fest.
Zugleich müsste sie den Konzern durch die bevorstehende Transformation führen, die nach eigenen Angaben mindestens fünf Jahre dauert.
Die grösste Herausforderung bestehe darin, Zentralisierung und regionale Verankerung miteinander zu verbinden.
Als Vorbild für eine Idealbesetzung nennt Staudacher den Digitec-Mitgründer Florian Teuteberg.
Erpf und Staudacher halten zudem eine Co-Doppelspitze für denkbar. Diese könnte Handels- und Transformationserfahrung mit genossenschaftlicher Expertise verbinden.
Eine Insiderin, die ungenannt bleiben möchte, bringt weitere Namen ins Spiel. Besonders spannend sei für sie Thomas Eisele. Er ist seit zwei Jahren bei der Migros und leitet als Transformations-Chef den Konzernumbau. Zuvor kam er vom Unternehmen Valora. Ebenfalls interessant sei Grégory Décaillet, Geschäftsleiter der Migros Genf, der die Westschweiz vertritt.
InstaNews hatte am 26. Oktober über den Plan berichtet, die Regionalgenossenschaften und die Supermarkt AG zu einer Einheitsgenossenschaft zusammenzuführen.
Kommentare (0)