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SK hynix meldet Rekordgewinn und kündigt Aktionärsrückflüsse an

Der südkoreanische Chiphersteller SK hynix hat im dritten Quartal Rekordumsatz und Rekordbetriebsgewinn erzielt. Für 2026 sind Ausschüttungen an Aktionäre von mehr als 100 Billionen Won geplant.

SK hynix meldet Rekordgewinn und kündigt Aktionärsrückflüsse anSymbolbild
Foto: blickpixel · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • SK hynix verbuchte im dritten Quartal Rekordumsatz von 104,61 Billionen Won und Betriebsgewinn von 83,33 Billionen Won dank KI-Nachfrage
  • SK hynix kündigt für 2026 Aktionärsrückflüsse von mehr als 100 Billionen Won an und plant eine Sonderdividende aus dem Kioxia-Anteil
  • Solidigm-Börsengang wird vorerst ausgesetzt, und nahezu die gesamte DRAM- und HBM-Kapazität bis 2029 ist bereits verkauft

Der südkoreanische Speicherchiphersteller SK hynix hat im dritten Quartal Rekordwerte bei Umsatz und Betriebsgewinn erreicht. Das Unternehmen teilte am Mittwoch (28. Oktober) mit, die Nachfrage nach Speicherchips im Zuge des Booms künstlicher Intelligenz (KI) habe das Ergebnis getragen, wie die Nachrichtenagentur Yonhap berichtete. Zugleich kündigte SK hynix ein Programm zur Aktionärsrendite von mehr als 100 Billionen Won (75,3 Milliarden US-Dollar) für 2026 an.

Der Betriebsgewinn stieg im Juli bis September gegenüber dem Vorjahr um 557,2 Prozent auf 83,33 Billionen Won. Der Umsatz legte um 327,9 Prozent auf 104,61 Billionen Won zu, wie aus der Mitteilung an die Börsenaufsicht hervorgeht. Der Nettogewinn erreichte 39,77 Billionen Won und lag damit 215,7 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Betriebsgewinnmarge überschritt im dritten Quartal 80 Prozent.

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SK hynix verwies darauf, dass das Unternehmen seit dem zweiten Quartal des Vorjahres sechs Quartale in Folge Rekordumsätze und Rekordbetriebsgewinne verbucht habe. Als Grund nannte das Unternehmen steigende Preise für wichtige Produkte, die auf die wachsende Nachfrage nach KI-Speicher zurückgingen. Man habe seine Wettbewerbsfähigkeit bei hochwertigen Produkten ausgespielt.

Nach Angaben des Unternehmens ist nahezu die gesamte DRAM- und HBM-Produktionskapazität bis 2029 bereits verkauft. Das teilte SK hynix während einer Telefonkonferenz mit. Die Prognose beruhe auf Mengen, die bereits über langfristige Verträge gesichert seien, sowie auf Nachfrage, über die derzeit mit Kunden im Detail verhandelt werde.

CEO Kwak Noh-Jung sagte, das Vertrauen der Kunden in die technologische Wettbewerbsfähigkeit führe zu langfristigen Verträgen. Das Geschäftsmodell wandle sich hin zu mehr Ertragsstabilität und einer mittel- bis langfristig besseren Nachfrageplanung. SK hynix erwartet, dass der Engpass bei Speicherchips bis 2030 anhält, während die Investitionen in KI-Infrastruktur weiter wachsen. Die sechste Generation HBM4 soll ab dem vierten Quartal das Hauptprodukt des Unternehmens werden.

Die Ergebnisse fallen in eine Phase wachsender Zweifel, ob die Nachfrage nach Halbleitern ihren Höhepunkt erreicht haben könnte. Dabei geht es auch um die Rentabilität der KI-Investitionen. SK hynix rechnet dennoch damit, dass die Investitionen in KI anhalten, weil sich die finanzielle Belastung für große Kunden verringere.

Zusätzlich zu den bereits geplanten Rückflüssen will SK hynix 60 Billionen Won an die Aktionäre zurückgeben. Im Anschluss an ein Programm über 40 Billionen Won, das in der vergangenen Woche abgeschlossen wurde, folgt damit ein weiterer Schritt. Von den für 2026 geplanten Rückflüssen sollen mehr als 30 Billionen Won als Barausschüttung fließen. Die Dividende richte sich nach dem operativen Ergebnis. Bei großen Investitionsgewinnen sind Sonderdividenden vorgesehen. Die Aktienrückkäufe sollen jedes Quartal fortgesetzt werden.

SK hynix plant außerdem, einen Großteil der realisierten Gewinne aus der Beteiligung an Kioxia über eine Sonderdividende auszuschütten. Die Zahlungen sind für das dritte Quartal und für das Ende des Geschäftsjahres vorgesehen. Kioxia ist ein japanischer Hersteller von NAND-Flash-Speicher, an dem sich SK hynix über ein von Bain Capital angeführtes Konsortium aus Südkorea, den USA und Japan beteiligt hat. Kwak sagte, es sei der Grundsatz des Unternehmens, den größten Teil der Gewinne aus erfolgreichen strategischen Investitionen mit den Aktionären zu teilen.

Die Ankündigung folgt auf eine Entscheidung vom Freitag. SK hynix setzt die Pläne für einen Börsengang seiner US-Tochter Solidigm vorerst aus und begründete dies mit den Marktbedingungen. Berichten zufolge hatte Solidigm einen Börsengang in den Vereinigten Staaten bereits im kommenden Jahr erwogen, wobei das Tochterunternehmen mit bis zu 150 Milliarden US-Dollar bewertet werden könnte. Befürchtet worden war, ein separater Börsengang könne die Interessen von Minderheitsaktionären beeinträchtigen.

Kwak erklärte, der Börsengang hätte externes Kapital für die Erweiterung der Produktionsanlagen von Solidigm einbringen sollen. Damit hätte sich die eigene Investitionslast verringert und der Spielraum für Ausschüttungen an Aktionäre vergrößert. Nach sorgfältiger Abwägung der aktuellen Finanzmarktlage und weiterer Faktoren sei man jedoch zu dem Schluss gekommen, dass ein Fortführen zu diesem Zeitpunkt nicht der beste Weg sei, das ursprünglich angestrebte Ergebnis zu erreichen.

Die Aktie von SK hynix war in den drei Monaten nach der Bekanntgabe der Quartalszahlen für das zweite Quartal um fast 30 Prozent gefallen. Am Mittwoch lag der Kurs nach Veröffentlichung der Zahlen vor Börsenbeginn mehr als 10 Prozent im Plus.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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