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Depot schließt alle Filialen in Österreich

Die Dekoartikelkette Depot schließt alle ihre Filialen in Österreich. Marktforscher Wolfgang Richter sieht den Heimdekomarkt im Umbruch, vor allem durch expandierende Diskonter und den Onlinehandel.

Depot schließt alle Filialen in ÖsterreichSymbolbild
Foto: MING-CHENG WU · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • InstaNews hatte bereits am 27. Oktober über die Schließung der 24 Depot-Filialen in Österreich berichtet
  • Laut Wolfgang Richter von RegioData Research steckt die Branche in einem grundlegenden Umbruch, vor allem durch expandierende Diskonter
  • Der stationäre Möbelhandel verbuchte in den vergangenen drei Jahren einen Rückgang von rund 15 Prozent

Die Branche steckt nach Einschätzung von Wolfgang Richter, Geschäftsführer des Marktforschungsunternehmens RegioData Research, in einem grundlegenden Umbruch. Richter äußerte sich gegenüber ORF.at.

Die Konsumausgaben für Waren sinken insgesamt. Auf dem Markt mischen Platzhirsche und neue Anbieter mit, vor allem die stark expandierenden Diskonter. Diese Ketten seien derzeit der entscheidende Faktor und überrollten den Markt vor allem dank ihrer Preisgestaltung.

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Tedi betreibt noch ein paar Dutzend mehr. Der polnische Diskonter Pepco war dagegen nur kurz im Land.

Auf dem Möbelmarkt haben auch die Lutz-Gruppe und Ikea einen hohen Marktanteil an Heimtextilien und Dekoware. Das Segment mache auch am Umsatz von Ikea einen nicht geringen Anteil aus.

Lutz steht auch hinter dem Comeback der Hausratkette Butlers. Butlers versucht nun wieder zu expandieren. Nur einige Meter weiter schloss 2025 das deutsche Unternehmen Kare seine Filiale. In Deutschland betreibt die Kette nach einem ambitionierten Expansionskurs schon über 100 Filialen.

Richter weist darauf hin, dass auch andere Anbieter und Branchen am Kuchen mitnaschen. Flying Tiger und Hema positionieren sich vor allem mit Geschenkartikeln, Partyutensilien und Gimmicks, auch für den Haushalt. Nanu Nana und Sewa führen ebenfalls Dekoartikel.

Richter nannte vor allem den chinesischen Billigwarenanbieter Temu. Dieser gehöre mittlerweile zu den fünf größten Onlineshops in Österreich und mache auch mit Krimskrams für die Wohnung Geschäfte. Der stationäre Möbelhandel habe in den vergangenen drei Jahren einen Rückgang von rund 15 Prozent verbucht.

Auch bei Bekleidung, Schuhen und Elektronik sei eine sinkende Nachfrage evident.

InstaNews hatte bereits am 27. Oktober über die Schließung der 24 Depot-Filialen in Österreich berichtet.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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