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Merz wirbt in Asien um Partner und benennt eine Orchidee nach sich

Auf seiner bisher längsten Auslandsreise als Kanzler wirbt Friedrich Merz in Singapur, Japan und Südkorea für mehr Zusammenarbeit. Die Gastgeberländer zeigen sich offen für sein Angebot, unter anderem bei KI, Robotik, Rohstoffen und Verteidigung.

Merz wirbt in Asien um Partner und benennt eine Orchidee nach sich
Foto: Archivfoto: Michael Lucan / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

Das Wichtigste in Kürze

  • Merz wirbt auf seiner bisher längsten Auslandsreise als Kanzler in Singapur, Japan und Südkorea für engere Zusammenarbeit
  • Merz begründet seine Werbung mit der Großmachtpolitik von USA, Russland und China und sagt, zusammen seien kleinere Länder stark
  • Singapur, Japan und Südkorea sind neben Indien, Indonesien und Vietnam die wichtigsten Partner Deutschlands in der Region

Bundeskanzler Friedrich Merz wirbt auf seiner bisher längsten Auslandsreise als Kanzler in Singapur, Japan und Südkorea für mehr Zusammenarbeit, wie n-tv berichtete. Er stößt dabei auf offene Ohren, nicht nur weil die drei Länder ebenfalls Erfahrung mit dem US-Präsidenten Donald Trump haben.

Der Auftakt in Singapur verlief nach seinem Geschmack. Vor Merz trugen bereits Angela Merkel und Olaf Scholz den Namen einer Orchidee. Merz bedankte sich überschwänglich und sprach von einer großen Ehre.

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Merz reist mit einer großen Wirtschaftsdelegation. Zu ihr gehören Chefs großer Konzerne wie der Telekom, von Airbus und Siemens. Auch Mittelständler und Start-ups sind dabei. Nach den Angaben des Berichts geht es bei der Reise um mehr als um Geschäfte.

Nach Einschätzung von n-tv meinte er damit, dass sich die USA, Russland und China nicht um kleinere Länder scheren und Großmachtpolitik betreiben. Trump, Putin und Xi nannte der Bericht in diesem Zusammenhang namentlich. Grönland, die Ukraine und Taiwan seien dafür nur drei Schlagworte.

Daraus leitete Merz seine Botschaft ab: Zusammen seien kleinere Länder stark. In seiner Rede warb er deshalb für eine engere Zusammenarbeit mit dem wohlhabenden Stadtstaat Singapur sowie mit Japan und Südkorea. Diese drei seien neben Indien, Indonesien und Vietnam die wichtigsten Partner Deutschlands in der Region. Deutschland suche neue Partner, politisch, wirtschaftlich und militärisch.

Es gehe dabei auch um gemeinsame Werte und Interessen, etwa Rechtsstaatlichkeit, regelbasierten Handel und das Völkerrecht. Das sei ein weltweites Projekt. Zu dieser Strategie gehöre auch das Freihandelsabkommen der EU mit dem Mercosur.

Die deutsche China-Politik sei erwachsen geworden. Nach Lesart des Berichts wird China mehr und mehr zum Gegner. China sei ein wichtiger Lieferant seltener Erden, die für die Chip-Industrie unerlässlich sind, und auch von Medikamenten.

Merz sagte in Singapur, dies richte sich gegen kein bestimmtes Land. In Europa dürften dabei aber alle China im Sinn haben, schreibt n-tv. In Singapur, Japan und Südkorea sei man sich da nicht so sicher. Merz wurde in allen drei Ländern darauf angesprochen. Er erklärte, es gehe ganz offensichtlich die Sorge um, dass man in eine Phase des Protektionismus einsteige. Mit Blick auf die EU-interne Debatte sagte er, das werde man noch besprechen müssen.

Die Kritik trübt die Stimmung kaum. Man freue sich über das große Interesse der Deutschen, heißt es. Deutschland hatte den Fokus lange vor allem auf China gerichtet. Japan und Südkorea sind eng mit den USA verbündet und ebenfalls Ziel von Angriffen des US-Präsidenten, der erst neulich wieder den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un gelobt hatte.

In Japan ging Merz in die Charmeoffensive. Mindestens dreimal betonte er, Japan und Deutschland seien zwar mehrere tausend Kilometer voneinander entfernt, gefühlt aber Nachbarn. Das kam bei Premierministerin Sanae Takaichi an, der der Ruf einer knallharten Frau vorauseilt. Bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Merz lächelte sie durchgehend. Beim abendlichen Dinner servierten die Gastgeber Baumkuchen als Nachtisch.

Deutschland und Japan verbindet vieles. Beide Länder haben mit einer alternden Bevölkerung, Fachkräftemangel und einer stark auf den Export ausgerichteten Wirtschaft zu kämpfen. Beide teilen zudem die Sorge vor China und Russland. Japan ist für Deutschland auch im Blick auf die Ukraine ein wichtiger Partner.

In Seoul unterbreitete Merz sein Angebot einer vertieften Zusammenarbeit. Dies gelte sicherheitspolitisch, wirtschaftlich und geopolitisch.

Nur so lasse sich Freiheit, Souveränität, Sicherheit und Wohlstand langfristig verteidigen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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