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Nach Hellersteins Tod führt Richterin Torres den Fall Maduro weiter

Nach dem Tod von Bundesrichter Alvin K. Hellerstein übernimmt Richterin Analisa Torres das Verfahren gegen den früheren venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seine Frau Cilia Flores. Am 17. Dezember ist eine Anhörung zum Antrag auf Immunität angesetzt.

Nach Hellersteins Tod führt Richterin Torres den Fall Maduro weiter
Foto: Archivfoto: Eneas de Troya / Wikimedia Commons / CC BY-SA 2.0

Das Wichtigste in Kürze

  • Nach dem Tod von Bundesrichter Hellerstein übernimmt Richterin Analisa Torres den Fall gegen Nicolás Maduro und Cilia Flores
  • Die Anklage umfasst inzwischen auch Folter und Repression, der Prozess ist nun für den 14. Juni 2027 angesetzt
  • Torres soll am 17. Dezember über den Immunitätsantrag der Verteidigung entscheiden, die Staatsanwaltschaft widerspricht

Nach dem Tod des Bundesrichters Alvin K. Hellerstein hat der Fall gegen den früheren venezolanischen Machthaber Nicolás Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores einen neuen Richter. Wie EL PAÍS berichtete, führt künftig die Richterin Analisa Torres das Verfahren. Hellerstein war mit der Sache befasst und starb im Alter von 92 Jahren.

Dem Ehepaar wird Drogenhandel, Folter und eine Reihe weiterer Delikte vorgeworfen. Beide sitzen seit der militärischen Intervention der USA in Caracas am 3. Januar im Metropolitan Detention Center in Brooklyn ein.

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Torres wurde 1959 in New York geboren und hat puertorikanische Wurzeln. Im April 2013 ernannte sie Präsident Barack Obama zur Bundesrichterin in New York. Seitdem war sie laut EL PAÍS über mehr als ein Jahrzehnt mit Straf-, Zivil- und Regulierungsfällen befasst. Zuvor arbeitete sie seit dem Jahr 2000 an mehreren New Yorker Gerichten, darunter das Strafgericht, das Zivilgericht und der Supreme Court of New York, sowie in privaten Anwaltskanzleien. Sie studierte in Harvard und Columbia. Ihr Vater Frank Torres war ebenfalls Richter am Supreme Court of New York, ihr Großvater Felipe Torres Familienrichter.

Torres hat außerdem eine Verbindung nach Venezuela. Sie gehörte 2006 einer internationalen Beobachterdelegation an, als Hugo Chávez die Präsidentschaftswahl gewann. Chávez war der Mentor und Vorgänger Maduros. Nach Einschätzung von EL PAÍS zählt der Fall zu den bedeutendsten in Torres’ Laufbahn, so wie er es auch für Hellerstein war.

Im Januar hatte die Anklage Maduro und Flores unter anderem Narkoterrorismus, Drogenhandel und den Besitz letaler Waffen zur Last gelegt. Am 8. Oktober ergänzte die US-Staatsanwaltschaft die Vorwürfe um Folter und Repression. Wegen der neuen Anklagepunkte verschob sich der Prozessbeginn um ein paar Wochen. Er ist nun für den 14. Juni 2027 vorgesehen.

Zuvor steht am 17. Dezember eine Anhörung an. Torres soll dort den Antrag der Verteidigung auf Immunität prüfen. Die Anwälte des Paares verlangen, dass Maduro und Flores als Staatschefs anerkannt und behandelt werden, damit sie nicht im Ausland vor Gericht gestellt werden. Sie verweisen darauf, dass die Regierung von Donald Trump inzwischen Delcy Rodríguez, die frühere Vizepräsidentin unter Maduro, als amtierende Regierungschefin Venezuelas anerkennt.

Die Staatsanwaltschaft widerspricht. Sie argumentiert, das Weiße Haus habe Maduro nie als Präsidenten anerkannt, ebenso wenig wie Hunderte andere Länder nach den umstrittenen Wahlen von 2024, bei denen er zum Sieger erklärt worden war. Außerdem habe die Regierung Rodríguez in Miraflores die Immunität des Paares nicht auf diplomatischem Weg formell eingefordert, obwohl sie dazu vielfach Gelegenheit gehabt hätte. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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