InstaNews Die Zeitung
Politik

Koalition diskutiert Steuer auf KI-Umsätze, Prien spricht sich dafür aus

Familienministerin Karin Prien spricht sich dafür aus, Umsätze aus Künstlicher Intelligenz zu besteuern, um Jobverluste und den Wandel der Arbeitswelt aufzufangen. In der Koalition wird darüber diskutiert, doch konkrete Pläne gibt es bislang nicht.

Koalition diskutiert Steuer auf KI-Umsätze, Prien spricht sich dafür ausSymbolbild
Foto: blickpixel · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Familienministerin Prien befürwortet eine KI-Steuer, um Jobverluste und Umbrüche in der Arbeitswelt aufzufangen
  • Digitalminister Wildberger rückte von seiner KI-Steuer-Forderung ab und will zunächst das Wachstum abwarten
  • Konkrete Pläne gibt es in der Koalition bislang nicht, während Bill Gates seit Längerem Roboter und KI besteuern will

Wie die Tagesschau berichtet, hat sich nun auch Familienministerin Karin Prien dafür ausgesprochen. Mit einer solchen Abgabe sollen Veränderungen in der Arbeitswelt aufgefangen werden, etwa Jobverluste.

Prien sagte dem Magazin Stern, dass Wertschöpfung, die im Wesentlichen über KI funktioniere, ebenfalls besteuert werden müsse. Eine andere Lösung sehe sie nicht. Außerdem müsse darüber gesprochen werden, welche Bedeutung Künstliche Intelligenz und der Wandel der Arbeitswelt für junge Menschen und ihren beruflichen Weg haben. Prien ist stellvertretende CDU-Vorsitzende.

Nach Hellersteins Tod führt Richterin Torres den Fall Maduro weiter
Auch interessantNach Hellersteins Tod führt Richterin Torres den Fall Maduro weiter

Schon vor ihr hatte Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) eine solche KI-Steuer befürwortet. Dabei habe er vor allem erwartete Jobverluste und grundlegende Umwälzungen in der Arbeitswelt im Blick gehabt. Den außergewöhnlich hohen Umsatz mit dieser Technologie müsse man besteuern, sagte er dem Tagesspiegel. Mit dem Geld lasse sich der Umbau finanzieren.

Later rückte Wildberger im Gespräch mit RTL/ntv ein Stück von seiner Forderung ab. Man solle das Wachstum erst einmal kommen lassen.

Man solle die KI zunächst einführen, bevor man sie besteuere, sagte sie. Wenn sich etwas entwickle, könne man auch über Steuern sprechen.

Konkrete Pläne gibt es in der Regierungskoalition bislang nicht. Auch aus den USA kommt ein Vorstoß: Microsoft-Gründer Bill Gates fordert seit Längerem, Roboter und KI zu besteuern.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

Teilen:XWhatsAppFacebookTelegramLinkedInE-Mail

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare. Sei der Erste.
Bitte bleib sachlich und respektvoll. Keine Hassrede, Beleidigungen, Werbung oder rechtswidrigen Inhalte. Verstossende Kommentare werden entfernt.

Mit dem Absenden akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.