Wie die Tagesschau berichtet, hat sich nun auch Familienministerin Karin Prien dafür ausgesprochen. Mit einer solchen Abgabe sollen Veränderungen in der Arbeitswelt aufgefangen werden, etwa Jobverluste.
Prien sagte dem Magazin Stern, dass Wertschöpfung, die im Wesentlichen über KI funktioniere, ebenfalls besteuert werden müsse. Eine andere Lösung sehe sie nicht. Außerdem müsse darüber gesprochen werden, welche Bedeutung Künstliche Intelligenz und der Wandel der Arbeitswelt für junge Menschen und ihren beruflichen Weg haben. Prien ist stellvertretende CDU-Vorsitzende.
Schon vor ihr hatte Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) eine solche KI-Steuer befürwortet. Dabei habe er vor allem erwartete Jobverluste und grundlegende Umwälzungen in der Arbeitswelt im Blick gehabt. Den außergewöhnlich hohen Umsatz mit dieser Technologie müsse man besteuern, sagte er dem Tagesspiegel. Mit dem Geld lasse sich der Umbau finanzieren.
Later rückte Wildberger im Gespräch mit RTL/ntv ein Stück von seiner Forderung ab. Man solle das Wachstum erst einmal kommen lassen.
Man solle die KI zunächst einführen, bevor man sie besteuere, sagte sie. Wenn sich etwas entwickle, könne man auch über Steuern sprechen.
Konkrete Pläne gibt es in der Regierungskoalition bislang nicht. Auch aus den USA kommt ein Vorstoß: Microsoft-Gründer Bill Gates fordert seit Längerem, Roboter und KI zu besteuern.
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