Iran droht nach Drecksarbeit-Äußerung von Merz mit Militärschlägen
Der iranische Außenminister Abbas Araghchi hat für den Fall eines neuen Krieges mit massiven Militärschlägen gedroht. Die dabei entstehenden Schäden bezifferte er auf weit über 100 Milliarden Dollar, wie der SPIEGEL berichtet. Araghchi reagierte mit dieser Drohung auf der Plattform X auf Aussagen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), die dieser während seines Besuchs in Südkorea gemacht hatte.
Merz hatte betont, Deutschland habe ein starkes wirtschaftliches Interesse daran, dass der Konflikt mit Iran so rasch wie möglich beendet wird. Dieser Schlag werde sich gegen all jene richten, die dem iranischen Volk Schaden zufügen wollten. Rote Linien seien demnach Geschichte.
Auch Deutschland sei von diesem Regime betroffen.
Weiter bekundete Merz Respekt davor, dass die israelische Armee und die Staatsführung in Israel den Mut dazu gehabt hätten. Ohne dieses Vorgehen hätte man nach seiner Einschätzung noch Monate und Jahre den Terror dieses Regimes erleben können, möglicherweise sogar mit einer Atomwaffe.
Die Äußerung stieß auf viel Kritik. Merz sagte später, er habe den Begriff so verwendet, dies müsse man nicht wiederholen. Man könne sich auf unterschiedliche Weise ausdrücken.
Nach Einschätzung des Mediums wird eine erneute Eskalation am Persischen Golf immer wahrscheinlicher.
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