Die Bundesregierung sieht Deutschland im weltweiten Wettbewerb um künstliche Intelligenz unter starkem Zeit- und Handlungsdruck, wie t-online berichtet. Nach Erwartung der Regierung entscheiden die kommenden eineinhalb Jahre darüber, ob das Land im Rennen mit den USA und China den Anschluss hält.
Trotz einer guten Ausgangslage, vor allem in der Forschung, droht Deutschland nach dieser Einschätzung zurückzufallen. Der Abstand zu den führenden KI-Standorten könnte sich stetig vergrößern.
Die nächsten zwölf bis 18 Monate seien für die Weichenstellung entscheidend.
Zuerst berichtet hat über das Papier das Medium Politico. Auch der Deutschen Presse-Agentur liegt das Dokument vor.
Das Papier enthält zahlreiche Zielvorgaben, mit denen Deutschland vorne mitspielen soll. Zudem soll sich die Zahl der KI-Startups verdreifachen.
Der Anteil der Wirtschaftsleistung, der auf KI basiert, soll nach den Plänen mehr als 10 Prozent betragen. Außerdem sollen bis dahin 90 Prozent der Bundesbehörden mindestens eine KI-Anwendung für Kernaufgaben nutzen.
Die KI-Taskforce steht unter Leitung des Bundesdigitalministeriums. Der Nationale Sicherheitsrat der Bundesregierung hatte sie im Sommer eingesetzt. Der Begriff stand bereits im Koalitionsvertrag von Union und SPD.
Hierzulande sollen dem Papier zufolge Talente, Kapital, Forschung, Rechenkapazität und unternehmerische Initiative zusammenwirken.
Ohne rechtzeitigen Aufbau von Grundlagen, Talenten, Infrastruktur und Anwendungen drohe Deutschland eine langfristige Abhängigkeit von den Entscheidungen anderer.
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