Die Temperaturen in den Kühl- und Gefrieranlagen mehrerer Supermärkte in Belgien, Schweden und Luxemburg sind in der Nacht auf Montag stark angestiegen, berichtete die Salzburger Nachrichten. Mindestens ein betroffenes Geschäft in Schweden führte den Vorfall auf einen Cyberangriff zurück.
Nach Berichten der Nachrichtenagenturen Belga und TT sollen Angreifer dafür gesorgt haben, dass Kühlschränke und Tiefkühltruhen in Belgien und Schweden wärmer wurden. Belga berief sich auf den Kühltechnik-Dienstleister Sabcobel, nach dessen Angaben bisher rund zwanzig Anlagen betroffen sind. Das Ausmaß liegt damit nach bisherigem Stand deutlich unter dem eines ähnlichen Angriffs in Frankreich Mitte vergangenen Monats, bei dem etwa 150 Geschäfte betroffen waren.
Sabcobel versetzte die Anlagen nach eigenen Angaben aus der Ferne in den Abtaumodus.
In Schweden berichteten auch Geschäfte von einem jähen Anstieg der Temperatur. Ein Sprecher der Supermarkt-Gruppe ICA erklärte gegenüber der Agentur TT, eine begrenzte Anzahl von Filialen sei in der Nacht von einem Vorfall betroffen gewesen, der die Kühl- und Gefriersysteme beeinträchtigt habe. Um wie viele Geschäfte es sich handle, wollte er nicht sagen.
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