Es handelt sich um zwei der bisher vier in der Steiermark entdeckten manipulierten Süßigkeiten. Beide tauchten in einem Ortsteil der Gemeinde auf.
Eine Elfjährige wäre beinahe Opfer geworden. Die Kinder seien an Halloween von Haus zu Haus gegangen. Manche Süßigkeiten hätten sie direkt bekommen, andere seien in Schüsseln vor die Haustür gestellt worden.
Das Mädchen befand sich zu diesem Zeitpunkt bei seiner Großmutter. Gemeinsam hätten die beiden jedes einzelne Zuckerl ausgewickelt, bis bei einem tatsächlich eine Nadel zum Vorschein gekommen sei, berichtet die Großmutter. Das Kind habe sie gefragt, wer so etwas tue. Auf diese Frage habe sie keine schlüssige Antwort gehabt.
Von außen habe man die Manipulation nicht erkennen können, sagen die Frauen. Die Tante habe die von ihrer Nichte eingesammelten Süßigkeiten vollständig weggeworfen. Sie wolle keine Mutmaßungen darüber anstellen, wer die Nadeln in die Zuckerl gesteckt haben könnte. Sie sei fassungslos. Wer ein Problem mit Halloween habe, müsse nicht die Tür öffnen oder solle es einfach sagen, solche Taten aber dürfe es nicht geben. Sie sei froh, dass dem Mädchen nichts passiert sei. Die Kinder hätten am Halloween-Abend ohnehin immer wieder von den Süßigkeiten genascht.
Man nehme von keinem Fremden ein Zuckerl an. Süßigkeiten aus einem Brauch sollte man vor dem Verzehr genau ansehen und daran riechen. Schmecke etwas komisch, solle man es sofort ausspucken.
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