Bei den US-Parlamentswahlen zeichnet sich nach Hochrechnungen ein Vorsprung für die Demokraten ab, wie WELT berichtet. Millionen Bürger waren aufgerufen, Abgeordnete und Senatoren zu wählen.
Die Topthemen des Wahlkampfs waren laut Quelle die Wirtschaft (39 Prozent), die Demokratie (32 Prozent) und die Immigration (14 Prozent). 37 Prozent zeigten sich unzufrieden, 38 Prozent verärgert. InstaNews hatte am 4. November berichtet, dass laut einer Wählerbefragung der Associated Press etwa sechs von zehn Wählern das militärische Vorgehen gegen Iran für eine falsche Entscheidung halten.
Im Swing State Georgia verteidigte Jon Ossoff sein Mandat. Ossoff ist der jüngste US-Senator und gilt in seiner Partei als großer Hoffnungsträger. Nach Angaben von WELT ist er zudem der erste jüdische Senator.
Ossoff habe dem 80-jährigen Trump im Gegenzug Altersschwäche vorgeworfen, die sich in wirrem Gerede zeige.
In Texas scheint sich ebenfalls eine Wende abzuzeichnen. Seit den 80er-Jahren galt der Staat als uneinnehmbare republikanische Festung. Zuletzt hatte 1976 der Demokrat Jimmy Carter dort eine Präsidentschaftswahl gewonnen. Trump hatte den Staat vor zwei Jahren mit einem Vorsprung von 13,6 Prozent der Stimmen gewonnen. Nun setzt sich nach den Angaben der Quelle James Talarico gegen den texanischen Generalstaatsanwalt Ken Paxton durch, einen engen Trump-Verbündeten. Der 37-jährige Talarico ist progressiver Abgeordneter im texanischen Repräsentantenhaus.
Einen wichtigen Erfolg im Rennen um die Kontrolle des Senats erzielten die Demokraten auch in North Carolina.
Laut einer CNN-Umfrage glauben 61 Prozent der US-Bürger, dass Trump nur persönliche Ziele verfolge. Lediglich 39 Prozent meinen, er handle für das Land. Darüber wollten die Wähler bei diesen Midterms ebenfalls ein Urteil fällen.
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