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Ex-Auftragnehmer der US-Regierung gesteht Weitergabe geheimer Daten an Äthiopien

Ein in Äthiopien geborener US-Bürger hat sich schuldig bekannt, Dutzende als geheim eingestufte Dokumente an hochrangige äthiopische Beamte weitergegeben zu haben. Er soll gehofft haben, die Informationen würden im Bürgerkrieg helfen, Kämpfer aufzuspüren und zu töten.

Ex-Auftragnehmer der US-Regierung gesteht Weitergabe geheimer Daten an ÄthiopienSymbolbild
Foto: cottonbro studio · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein in Äthiopien geborener US-Bürger hat sich schuldig bekannt, geheime Informationen an die äthiopische Regierung weitergegeben zu haben
  • Ihm drohen bis zu 22 Jahre Haft, die Verurteilung ist für den 14. April 2027 angesetzt
  • Er hoffte, die Informationen würden dem Militär helfen, paramilitärische Kämpfer im Bürgerkrieg von 2020 zu töten

Ein in Äthiopien geborener US-Bürger hat sich nach Angaben des US-Justizministeriums schuldig bekannt, hochrangige Geheiminformationen an die äthiopische Regierung weitergegeben zu haben. Wie die BBC berichtete, soll Abraham L. damit unter anderem erreichen wollen, dass das äthiopische Militär paramilitärische Kämpfer im Bürgerkrieg von 2020 besser ausfindig machen und töten kann.

Abraham L., ein früherer Auftragnehmer der US-Regierung, habe über mehr als zwei Jahre Dutzende als streng geheim eingestufte Dokumente und Fotos an hochrangige äthiopische Amtsträger weitergegeben. Der 54-Jährige droht nach einer Vereinbarung im Rahmen des Schuldbekenntnisses eine Haftstrafe von bis zu 22 Jahren. Die Verurteilung ist für den 14. April 2027 angesetzt.

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Abraham L. habe unter anderem für das Außenministerium, das Justizministerium und das National Reconnaissance Office gearbeitet, die für US-Spionagesatelliten zuständige Behörde. Laut Anklage habe er zwischen 2021 und seiner Festnahme im August 2023 mit führenden Persönlichkeiten aus Politik, Militär und Geheimdiensten Äthiopiens zusammengearbeitet.

Er habe geheime Unterlagen heimlich aus gesicherten Regierungsgebäuden entfernt und sensible Informationen teilweise handschriftlich abgeschrieben, die er aus den Gebäuden mitnahm. Als IT-Administrator habe er zudem elektronische Geheimdienstdateien extrahiert. Satellitenbilder und Details zu militärischen Aktivitäten habe er über verschlüsselte Nachrichten an äthiopische Beamte übermittelt.

Das FBI teilte mit, die äthiopischen Beamten hätten die von Abraham L. gelieferten Erkenntnisse anschließend in Militäroperationen genutzt. Die Staatsanwaltschaft erklärte, er habe gehofft, die Informationen würden dem Militär helfen, paramilitärische Kämpfer zu identifizieren und zu töten. Am selben Tag teilte er weitere Informationen und drängte den Beamten, Drohnen zu schicken.

Als ihn der Beamte in einem weiteren Austausch bat, die Unterstützung fortzusetzen, bestätigte Abraham L. knapp. Er war im August 2023 im Bundesstaat Maryland festgenommen worden, nachdem gegen ihn wegen seines Umgangs mit geheimen Informationen ermittelt worden war. Die Staatsanwaltschaft warf ihm damals vor, Sicherheitsvermerke von Geheimdienstberichten entfernt und Informationen mit einem ausländischen Geheimdienstmitarbeiter geteilt zu haben.

Jeanine Ferris Pirro, die US-Staatsanwältin, sagte, Abraham L. habe seinen Zugang zu einigen der sensibelsten Informationen der USA missbraucht und seine Kollegen und sein Land verraten. John Eisenberg, Assistant Attorney General für nationale Sicherheit, erklärte, Lemma habe die Vereinigten Staaten in außergewöhnlichem Maße verraten. Die Staatsanwaltschaft kündigte an, ihn mit aller Härte des Gesetzes zu verfolgen. Abraham L. bekannte sich der Verschwörung schuldig, nationale Verteidigungsinformationen an eine ausländische Regierung weiterzugeben.

Der Krieg begann im November 2020 und stellte äthiopische Bundestruppen und ihre Verbündeten gegen Kämpfer aus der nördlichen Region Tigray. Er war von Vorwürfen über Massaker, sexuelle Gewalt und Angriffe auf Zivilisten geprägt und kostete Hunderttausende Menschen das Leben. Millionen wurden vertrieben. Ein im November 2022 unterzeichnetes Friedensabkommen beendete die Hauptkämpfe, doch Spannungen und Unsicherheit bestehen weiter.

Es gilt die Unschuldsvermutung.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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