Das berichtete der NDR unter Berufung auf die Nachrichtenagentur AP. Nach deren Zahlen halten die Demokraten nun mindestens 54 der insgesamt 100 Sitze im Senat. Im Repräsentantenhaus holten sie mindestens 225 Sitze; für die Mehrheit sind 218 nötig. Das Repräsentantenhaus hat insgesamt 435 Sitze, alle standen zur Wahl.
Der Gewinn der Senatsmehrheit gilt dagegen als Überraschung, besonders in dieser Deutlichkeit.
Er könnte als erster Schwarzer den Vorsitz im Repräsentantenhaus übernehmen und würde dem Republikaner Mike Johnson nachfolgen. Jeffries kündigte an, diejenigen zur Rechenschaft zu ziehen, die dem Land beispiellose Korruption zugefügt hätten.
Die Wähler hätten den Republikanern nun eine klare Absage erteilt. Schumer sagte, man habe zugehört, die Republikaner nicht. Den Menschen versprach er, Entlastung sei auf dem Weg.
In North Carolina gewann die Demokratin Jamie Ager einen zuvor republikanisch besetzten Sitz. Im Bundesstaat New Jersey löst die Demokratin Rebecca Bennett den republikanischen Abgeordneten Tom Kean ab.
Die Demokratin Pia Dandiya behielt ihren Wahlkreis in Südflorida.
In Kentucky gewannen die Demokraten einen frei gewordenen Sitz. Die Beteiligung bei der vorzeitigen Stimmabgabe lag damit über dem Wert von 2022.
Das Repräsentantenhaus kann Gesetzesvorhaben der Regierung blockieren und Untersuchungsausschüsse starten. Präsident Trump regierte bislang jedoch viel am Kongress vorbei und setzt massiv auf Dekrete. Mit einer Anweisung kann er seine Politik ohne Zustimmung des Kongresses durchsetzen. Die Verfassung erlaubt der Kammer zudem, ein Amtsenthebungsverfahren einzuleiten. In seiner ersten Amtszeit scheiterten die Verfahren im Senat.
In Iowa hatten die Republikaner den Gouverneur seit mehr als 20 Jahren gestellt.
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