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Statistik Austria: Teuerung verharrt im Oktober bei 3,6 Prozent

Die Inflationsrate in Österreich lag im Oktober laut erster Schnellschätzung der Statistik Austria bei 3,6 Prozent und damit auf dem Niveau des Septembers. Die EZB steuert nach Angaben der Quelle wohl auf eine Zinserhöhung im Dezember zu.

Statistik Austria: Teuerung verharrt im Oktober bei 3,6 ProzentSymbolbild
Foto: geralt · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Inflation in Österreich verharrt im Oktober laut Schnellschätzung der Statistik Austria bei 3,6 Prozent und bleibt auf dem Septemberniveau
  • Energiepreise stiegen im Oktober um 16,5 Prozent nach 15,1 Prozent im September, trotz erweiterter Spritpreisbremse
  • OeNB-Gouverneur Martin Kocher hält eine Zinserhöhung noch in diesem Jahr für wahrscheinlich, falls sich die Lage nicht ändert

Die Inflationsrate in Österreich bleibt im Oktober hoch. Laut einer ersten Schnellschätzung der Statistik Austria lag sie bei 3,6 Prozent, wie die Kleine Zeitung berichtete. Damit blieb die Teuerung auf dem Niveau des Septembers.

Die Energiepreise verteuerten sich um 16,5 Prozent und damit stärker als im September, als das Plus 15,1 Prozent betragen hatte. Das gilt trotz der seit 1. Oktober erweiterten Spritpreisbremse, durch die Treibstoffe weniger stark im Preis stiegen. Manuela Lenk, fachstatistische Generaldirektorin der Statistik Austria, teilte in einer Aussendung mit, dass die Preise für Nahrungsmittel, Tabak und Alkohol im Oktober im Jahresvergleich unverändert blieben, nachdem sie im September um 0,8 Prozent gestiegen waren.

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Vor dem Ausbruch des Irankriegs hatten die Teuerungsraten im Jänner bei 2,0 Prozent und im Februar bei 2,2 Prozent gelegen.

Wichtigster Inflationstreiber blieb laut Statistik Austria der Dienstleistungsbereich. Er verteuerte sich im Oktober um 4,1 Prozent, im September waren es 4,2 Prozent.

Die Euro-Währungshüter haben im laufenden Jahr bereits zweimal die Leitzinsen angehoben, um der vor allem wegen höherer Energiepreise gestiegenen Teuerung entgegenzuwirken.

OeNB-Gouverneur Martin Kocher sagte in der ZiB2, eine Zinserhöhung noch in diesem Jahr sei wahrscheinlich, wenn sich die Lage nicht ändere, die Preise auf dem Niveau blieben und es keine Veränderungen der Rahmenbedingungen gebe. Wegen bestehender Unsicherheiten sei es seriös zu sagen, dass man es noch nicht wisse.

Höhere Leitzinsen verteuern Kredite. Zugleich belasten höhere Zinsen alle, die investieren wollen, und können die Konjunktur bremsen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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