In dem Schöffenprozess geht es um den Verdacht des schweren Betrugs und der betrügerischen Krida. Benko erscheint erstmals mit einer Fußfessel vor Gericht. InstaNews hatte am 2. November über den Prozess berichtet.
November 2023 eine wahrheitswidrige Garantie abgegeben zu haben. Zudem sollen sie von der Rückforderung weiterer 1,7 Millionen Euro Abstand genommen haben. Juni 2024 zugesagt worden, was jedoch unterblieben sei. Dadurch sei die Privatstiftung geschädigt und die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden, so der Vorwurf.
Benko habe Haselsteiner dann jedoch um die sofortige Überweisung des Geldes gebeten. Der Betrag sollte spätestens Ende Juni 2024 als Dividende zurückfließen, was nicht geschah. Benko soll zudem garantiert haben, persönlich einzuspringen, falls die Stiftung den ausstehenden Dividendenbetrag nicht erhalte.
Benko-Causa. Insgesamt sind zwölf weitere Zeugen geladen, rund die Hälfte soll am ersten Prozesstag befragt werden.
Neben dem Betrugsvorwurf geht es um den Vorwurf der betrügerischen Krida.
Er könne die Vorwürfe der Anklageschrift in rechtlicher Hinsicht nicht nachvollziehen. Die Forderung gegenüber der Haselsteiner Privatstiftung sei vor Abgabe der Garantieerklärung bereits überfällig gewesen, und das Jagdgewehr habe zu keinem Zeitpunkt im Eigentum Benkos gestanden, betonte Wess.
Letzteres wäre sein gutes Recht und war in früheren Prozessen bereits der Fall gewesen. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu zehn Jahre Haft.
Es ist mittlerweile rechtskräftig. Ihm wird vorgeworfen, Gläubigern Uhren und Manschettenknöpfe vorenthalten zu haben.
Benko ist nicht in allen Ermittlungssträngen Beschuldigter, die Vorwürfe betreffen auch andere hochrangige Signa-Funktionsträger.
Es gilt die Unschuldsvermutung.
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