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Gesamtmetall sieht 300.000 Stellen in der M+E-Industrie bedroht

Im Tarifstreit mit der IG Metall warnt der Arbeitgeberverband Gesamtmetall vor dem Verlust weiterer 300.000 Arbeitsplätze in der Metall- und Elektroindustrie. Ein Ende des Konflikts ist nach Angaben der Meldung derzeit nicht absehbar, und die Gewerkschaft weist das Arbeitgeberangebot strikt zurück.

Gesamtmetall sieht 300.000 Stellen in der M+E-Industrie bedrohtSymbolbild
Foto: jannonivergall · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Gesamtmetall warnt vor dem Abbau weiterer 300.000 Arbeitsplätze in der Metall- und Elektroindustrie und sieht die Gefahr einer weiteren Deindustrialisierung
  • Hauptgeschäftsführer Oliver Zander nennt seit 2019 bereits 350.000 verlorene Stellen und würde bei weiteren 300.000 Verlusten den niedrigsten Stand seit 1990 erreichen
  • Zander kritisiert die Forderung der IG Metall nach fünf Prozent für zwölf Monate als unverantwortlich und warnt vor einer Eskalation des Tarifkonflikts

Wie n-tv berichtet, warnt der Arbeitgeberverband Gesamtmetall vor dem Abbau weiterer 300.000 Arbeitsplätze in der Metall- und Elektroindustrie. Der Verband sieht die Gefahr einer weiteren Deindustrialisierung, während der Streit mit der Arbeitnehmervertretung um höhere Entgelte andauert. Ein Ende des Konflikts ist derzeit nicht absehbar.

Hauptgeschäftsführer Oliver Zander sagte gegenüber der Bild-Zeitung, die Deindustrialisierung habe in der Metall- und Elektro-Industrie seit 2019 bereits 350.000 Arbeitsplätze gekostet. Angesichts der Unterauslastung seien in den nächsten zwei bis drei Jahren weitere 300.000 Stellen allein in der M+E-Industrie bedroht. Dann kämen die Beschäftigten nur noch auf 3,4 Millionen, was nach Zanders Worten der niedrigste Stand seit der Wiedervereinigung 1990 wäre.

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InstaNews hatte am 1. November berichtet, dass mit Mitternacht Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie begonnen hatten. In Andernach legte zeitweise ein Teil der Belegschaft von Thyssenkrupp Rasselstein die Arbeit nieder.

Zander warnte die IG Metall davor, zu einer Eskalation des Tarifkonflikts beizutragen, weil sich die Lage weiter verschlechtere. Die Lage sei katastrophal, viele Unternehmen kämpften ums Überleben, und eine Besserung sei nicht in Sicht, sagte er. Die Forderung von fünf Prozent für zwölf Monate sei deshalb unverantwortlich.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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