Bei den Ermittlungen um Halloween-Süßigkeiten, die mit Metallteilen präpariert waren, sind fünf weitere Fälle aufgetaucht, wie die Salzburger Nachrichten berichten. Der Sprecher des Bundeskriminalamts, Heinz Holub-Friedreich, teilte der APA vormittags mit, dass zwei der Funde die steirischen Bezirke Leibnitz und Murtal betreffen.
Im Bezirk Leibnitz war schon zuvor eine Nascherei mit Metall gefunden worden, damit gibt es dort nun zwei Fälle. Auf die Gefahr aufmerksam wurde bei einem der beiden neuen steirischen Fälle eine Mutter, und zwar durch die Medienberichte der vergangenen Tage. Bevor sie die Naschsachen an ihre Kinder weitergab, brach sie die Süßigkeiten auf und fand darin Metall.
In Niederösterreich betreffen die neu bekannt gewordenen Fälle Amstetten und Loosdorf im Bezirk Melk, wie Polizeisprecher Johann Baumschlager auf APA-Anfrage konkretisierte. Demnach seien in den Süßigkeiten metallische Gegenstände entdeckt worden. Niemand wurde verletzt.
Im Linzer Stadtteil Ebelsberg entdeckte ein 28-Jähriger einen manipulierten Schokoriegel. Woher der Riegel stammt, habe sich laut Polizei bisher nicht nachvollziehen lassen. Verletzt wurde niemand.
In Wien gibt es den ersten Verdachtsfall, auch er geht auf eine durch die Berichte alarmierte Mutter zurück. Sie soll in einem Schokoladenbonbon eine Schraube entdeckt haben. Eine Anzeige lag bis zum Mittwochvormittag noch nicht vor, damit dürfte sich aber bald etwas ändern. Polizeisprecherin Irina Steirer sagte auf APA-Anfrage, ein Verdachtsfall sei bekannt. Die Polizei nehme die Sache sehr ernst, der Fall werde geprüft.
Wer manipulierte Naschereien findet, soll sie samt Verpackung aufbewahren und die Polizei alarmieren.
Auch im benachbarten Ausland wurden bereits zuvor weitere Fälle gemeldet. Im Raum Neutraubling im Landkreis Regensburg in Bayern fanden sich laut Deutscher Presseagentur (dpa) zweimal Nadeln und Reißnägel in gesammelten Naschereien. Verletzt wurde auch dort niemand.
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