Die Renten steigen im kommenden Jahr erneut deutlich. Die Union will deshalb die Rentenreform der Bundesregierung rasch durchsetzen. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Christoph Ploß sagte gegenüber t-online, die geplante Reform müsse so schnell wie möglich beschlossen werden. Nichtstun dürfe keine Option sein. Die Union fordert damit den Koalitionspartner SPD auf, den Widerstand gegen einzelne Teile der Reform aufzugeben.
Ploß sagte, die Reform müsse das Rentensystem für die nächsten Jahrzehnte stärken, den Zusammenhalt der Gesellschaft erhalten und die berechtigten Interessen der jüngeren Generation berücksichtigen.
Die Bundesregierung rechnet laut Entwurf für den Rentenversicherungsbericht 2026 damit, dass die Renten zum 1. Juli 2027 um 4,1 Prozent steigen. Maßgeblich für die Berechnung seien die jüngsten Annahmen zur Lohnentwicklung.
Ploß wies den Vorwurf von Rentenkürzungen zurück. Wer angesichts dieser erneut deutlichen Steigerung von Rentenkürzungen spreche, verbreite die Unwahrheit, sagte er, denn die Renten stiegen stärker als die Inflation.
Der Beitragssatz bleibt 2027 stabil bei 18,6 Prozent des Bruttoeinkommens. In den Folgejahren sei mit einem spürbaren Anstieg zu rechnen.
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