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Angeklagter Vater soll drei Söhne über Jahre hinweg gequält haben

Vor dem Wiener Landesgericht muss sich ein 42-jähriger Familienvater verantworten. Die Staatsanwältin wirft ihm vor, seine Söhne seit 2020 regelmäßig schwer misshandelt zu haben. Auch die 40-jährige Mutter steht vor Gericht.

Angeklagter Vater soll drei Söhne über Jahre hinweg gequält habenSymbolbild
Foto: Boko Shots · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein 42-jähriger Vater muss sich am Wiener Landesgericht wegen fortgesetzter Gewaltausübung gegen seine Söhne verantworten
  • Der Vater soll den Zwölfjährigen wegen Fahrradfahrens trotz Verbots am ganzen Abend mit Ledergürtel und Ladekabel geschlagen haben
  • Ein Gutachter stellte ein massives Weichteiltrauma fest, und die Mutter soll mehrmals versucht haben, ihre Söhne zu schützen

Am Wiener Landesgericht muss sich ein 42-jähriger Familienvater verantworten. Die Staatsanwältin sprach von wiederkehrender systematischer Gewalt in einem Ausmaß, das seinesgleichen suche. Juli 2026 gegen Mitternacht in die Wohnung der Familie aus. Nachbarn hatten auf anhaltende Schmerzensschreie eines Kindes aufmerksam gemacht. Die Beamten erlebten die Mutter und die Kinder laut Einsatzbericht als äußerst weinerlich, verängstigt und eingeschüchtert.

Die Staatsanwältin schilderte, der Vater habe den Zwölfjährigen über den ganzen Abend hinweg mit einem Ledergürtel, einem Ladekabel und einem Kunststoffbügel geschlagen. Auslöser sei gewesen, dass der Junge trotz ausdrücklichen Verbots mit dem Fahrrad gefahren sei. Der Gutachter stellte demnach ein massives Weichteiltrauma fest, das eine schwere Körperverletzung darstelle. Der letzte Gewaltexzess ist mit Fotos vom Körper des Zwölfjährigen dokumentiert.

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Das hätten die Kinder in ihren kontradiktorischen Zeugeneinvernahmen angegeben, auf denen die Anklage im Wesentlichen beruhe. Angeklagt ist der Vater wegen fortgesetzter Gewaltausübung.

Der Verteidiger des 42-Jährigen räumte ein, dieser sei in einen Gewaltrausch geraten, der ihm selbst unbegreiflich sei. Als Vergehen nannte er Fahrradfahren ohne Helm, ausbleibende schulische Erfolge und Shisha-Rauchen. Zur letzten Attacke sagte der Angeklagte, er sei außer sich gewesen und nicht bei Sinnen.

Die 40-jährige Mutter soll mehrmals versucht haben, ihre Söhne vor dem Vater zu schützen, und ihren Mann beschwichtigt haben, wie die Staatsanwältin einräumte.

Es gilt die Unschuldsvermutung.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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