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Matterhorn wird in Inventar geologischer Erbestätten aufgenommen

Die Internationale Union der Geowissenschaften hat das Matterhorn bei Zermatt in ihr Inventar geologischer Stätten aufgenommen. Für die Schweiz ist es der dritte Eintrag auf dieser Liste, die nun 300 Stätten umfasst.

Matterhorn wird in Inventar geologischer Erbestätten aufgenommenSymbolbild
Foto: Julius_Silver · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Die IUGS hat das Matterhorn bei Zermatt in ihr Inventar geologischer Erbestätten aufgenommen, für die Schweiz ist es der dritte Eintrag
  • Eiszeitliche Gletschersysteme formten den Berg Schicht für Schicht durch Fräsen, Schaben und Schneiden, Reste davon als Kargletscher an allen vier Flanken erhalten
  • Ausschlaggebend waren neben der Geometrie vor allem die übereinanderliegenden Krustenteile, die ursprünglich Hunderte Kilometer auseinanderlagen

Die Internationale Union der Geowissenschaften (IUGS) hat das Matterhorn bei Zermatt in ihr Inventar aufgenommen, wie der Tages-Anzeiger meldet. Für die Schweiz ist es der dritte Eintrag auf dieser Liste. Die Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) gab die Entscheidung bekannt. Die Schweizerische Geo-Erbe-Kommission hatte die Kandidatur eingereicht.

Der Berg reiht sich damit in eine Liste ein, auf der die Schweiz bereits mit den Blockgletschern im Engadin und der Glarner Hauptüberschiebung vertreten ist. Laut der Geo-Erbe-Kommission lagen während der letzten großen Kaltzeiten gewaltige Gletschersysteme rund um den Berg. Diese Eismassen hätten die steile Gestalt Schicht für Schicht aus dem Massiv herausgearbeitet, indem sie frästen, schabten und schnitten.

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Spuren davon seien bis heute zu sehen. An allen vier Flanken seien noch Reste dieser Eismassen erhalten, sogenannte Kargletscher.

Jürg Meyer von der Geo-Erbe-Kommission sagte, das Monument sei nicht bloß ein fotogener Magnet für Millionen Urlauber. Es berge vielmehr einen immensen wissenschaftlichen Schatz für die Erforschung unserer Gebirgswelt.

Auch der innere Aufbau des Berges spielte laut SCNAT eine wichtige Rolle. Neben der Geometrie habe vor allem der Schichtenaufbau den Ausschlag für die Aufnahme gegeben.

Dort lägen Krustenteile übereinander, obwohl sie ursprünglich Hunderte Kilometer auseinander gewesen seien.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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