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Gasversorgung gut aufgestellt, Gaspreise so hoch wie seit 2022 nicht mehr

Die Gasversorgung in Österreich und Europa ist nach Einschätzung der E-Control gut aufgestellt, doch die Gaspreise haben sich seit Jahresbeginn etwa verdreifacht. Für Haushalte könnten sie im kommenden Jahr weiter steigen.

Gasversorgung gut aufgestellt, Gaspreise so hoch wie seit 2022 nicht mehrSymbolbild
Foto: Life-Of-Pix · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Gaspreis hat sich seit Jahresbeginn etwa verdreifacht und liegt mit rund 100 Euro je MWh so hoch wie seit der Energiekrise 2022 nicht mehr
  • Österreichs Gasspeicher sind zu rund 66 Prozent gefüllt, was wegen der großen Kapazitäten rund 84 Prozent des Jahresverbrauchs entspricht
  • Für Haushaltskunden könnten die Preise im kommenden Jahr steigen, daher ist ein Vertragsabschluss jetzt laut Haber besser als im Jänner oder Februar

Die Lage am Preismarkt bezeichnete er jedoch als beunruhigend. Gegenüber der APA, wie die Salzburger Nachrichten berichten, verwies Haber darauf, dass sich der Gaspreis seit Jahresbeginn etwa verdreifacht habe. Zuletzt habe eine Megawattstunde (MWh) rund 100 Euro gekostet, so viel wie seit der Energiekrise 2022 nicht mehr.

Die Befüllung liege mit rund 66 Prozent zwar unter dem Vergleichswert der Vorjahre. Wegen der verhältnismäßig großen Speicherkapazitäten entspreche die derzeit gespeicherte Menge aber rund 84 Prozent des österreichischen Jahresverbrauchs.

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Europa stehe etwas anders da. Deutschland habe sein Einspeicher-Ziel für November kürzlich verfehlt. Der Füllstand liege aktuell bei rund 61 Prozent, das seien knapp 17 Prozent des deutschen Jahresverbrauchs.

Haber erkenne bereits, dass Deutschland seine Speicherfüllmengen erhöhen wolle. Die Preise lägen derzeit weltweit höher, unter anderem wegen einer stärkeren Nachfrage aus Asien und der geopolitischen Lage.

Trotz der hohen Preise sei die Lage heute weniger angespannt als 2022, sagte Haber. Damals habe der Anteil von Pipeline-Gas aus Russland noch rund 40 Prozent betragen. Diesen Anteil zu ersetzen sei nicht leicht, so Haber. Vor dem russischen Angriff auf die Ukraine habe der Preis etwa 20 Euro je MWh betragen. Seit dem Beginn des Iran-Kriegs seien die Preise im Steigflug, zuletzt habe die Megawattstunde rund 100 Euro gekostet.

Für Haushaltskunden könnten die Preise laut Haber im kommenden Jahr steigen. Wie stark, sei wegen der weiteren geopolitischen Entwicklungen schwer einschätzbar. Wer einen Vertrag abschließen wolle, sei jetzt besser dran als erst im Jänner oder Februar, sagte Haber.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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