Die AUA beklagte erneut die Standortkosten, die sie als lähmend bezeichnete.
Die Zukunft der Langstrecke steht infrage. Dem Bericht zufolge stand dies im Zusammenhang mit dem Ziel, Druck auf die Politik auszuüben, um die Kosten des Luftfahrtstandorts zu senken.
Die bisherigen Jets des Typs Boeing 777 würden jedenfalls bis Ende 2029 oder Anfang 2030 betrieben.
Ganz vom Tisch sei die Erneuerung der Langstreckenflotte aber nicht.
Die Pünktlichkeit bei Abflug und Ankunft verbesserte sich laut der Airline um 2,8 beziehungsweise 2,5 Prozentpunkte. Im September sei die AUA nach eigenen Angaben die pünktlichste Airline Europas gewesen.
AUA-Chefin Annette Mann erklärte, es sei gelungen, die internen Kosten im Griff zu behalten. Verbindungen nach Mallorca, Nizza und weitere Ziele seien sehr gut angenommen worden.
Mann kritisierte, die strukturellen Belastungen des Standorts ließen kaum eine nachhaltige Zukunftsplanung zu. Zuletzt hatten sich acht Landeshauptleute für ein Aus oder eine Absenkung der Flugabgabe ausgesprochen. Auch die Abgabe selbst steht laut Bericht bei Mann, der AUA und weiteren Fluggesellschaften in der Kritik.
Die Verfügbarkeit neuer Flugzeuge am Weltmarkt ist laut Bericht sehr knapp, die Hersteller Boeing und Airbus liegen teils Jahre bei den Auslieferungen zurück. Die Gespräche mit der Bundesregierung seien aber auf einem guten Weg, so Mann.
Kommentare (0)