Beim Automobilzulieferer Bosch verschärft sich der Personalabbau. Wie WELT berichtet, plant der Stiftungskonzern am Standort Abstatt in Baden-Württemberg zusätzlich 750 Stellen in der Mobilitätssparte zu streichen. Die Stellen sollen bis Ende 2029 wegfallen. Das Unternehmen bestätigte die Pläne gegenüber dem Handelsblatt. Der Abbau solle nach Angaben von Bosch möglichst sozialverträglich verlaufen.
Als Hauptgrund nennt Bosch laut dem Bericht den Wettbewerb mit chinesischen Herstellern.
Bereichsfinanzvorstand Mohammed Abraham sagte dem Handelsblatt, durch die Verlagerung entfielen kundennahe Aufgaben in Abstatt. Um die Rolle des Standorts langfristig abzusichern, müssten Strukturen und Kosten angepasst werden. Daran führe leider kein Weg vorbei, erklärte Abraham. Abstatt solle allerdings weiterhin Entwicklungsstandort bleiben.
Hinzu kommen die bereits angekündigten 900 Stellen. In der Mobilitätssparte steigt die Zahl der betroffenen Stellen damit auf 23.650.
Die deutsche Autoindustrie befindet sich in der Krise. Die Branche leidet unter Wettbewerbern aus China, unter US-Zöllen und unter schmalen Gewinnmargen bei Elektroautos. Zudem hat der Konzern den Abbau weiterer Tausender Arbeitsplätze angekündigt.
Kommentare (0)