Der bayerische Vize-Regierungschef Hubert Aiwanger ist in einem Berliner Hotel leblos gefunden worden. Eine Obduktion soll nun Klarheit über die Todesursache bringen, wie die Salzburger Nachrichten berichten.
Tagsüber hatte er wegen gesundheitlicher Probleme bei der Eröffnung eines Hauptstadtbüros seiner Partei keine Rede halten können. Wer ihn entdeckt hat, ist nicht öffentlich bekannt.
Eine Mordkommission des Berliner Landeskriminalamtes war mit Spurensicherern in das Hotel gerufen worden, die Gerichtsmedizin wurde ebenfalls alarmiert.
Beamte des bayerischen Landeskriminalamtes hatten Aiwanger in Berlin begleitet, wie ein LKA-Sprecher erklärte. Zur Auffindesituation konnte dieser jedoch nichts sagen.
Im Prinz-Carl-Palais in München soll ein Kondolenzbuch ausliegen. Söder, der mit den Freien Wählern in Bayern regiert, zeigte sich nach eigenen Worten schockiert und getroffen. Zudem wolle er an der Zusammenarbeit mit den Freien Wählern im Sinne Aiwangers festhalten.
Aiwanger, der als streitbarer Politiker galt, hinterlässt seine Partnerin Tanja Schweiger (Freie Wähler), die Landrätin des Landkreises Regensburg ist. Mit ihr hat er zwei Kinder. Der Niederbayer wuchs in Rottenburg an der Laaber im Landkreis Landshut auf.
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