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Ausverkauf bei KI-Aktien drückt S&P 500 um 4,4 Prozent ins Minus

Ein heftiger Ausverkauf hat am Donnerstag (5. November) die Wall Street erfasst, besonders Aktien mit Bezug zum Ausbau von KI-Rechenzentren. Der S&P 500 verlor 4,4 Prozent, der Nasdaq Composite 5,5 Prozent.

Ausverkauf bei KI-Aktien drückt S&P 500 um 4,4 Prozent ins MinusSymbolbild
Foto: Pexels · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Der S&P 500 verlor am Donnerstag 4,4 Prozent und der Nasdaq 5,5 Prozent, Nvidia fiel um 9,3 Prozent
  • Investoren fürchten einen langsameren Bau von KI-Rechenzentren, weil sich das Geldleihen zuletzt stark verteuert hat
  • Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen sank auf 4,84 Prozent, während die Bank of England ihren Leitzins anhob

Ein heftiger Ausverkauf hat am Donnerstag (5. November) die Wall Street erfasst, wie CNA berichtete. Betroffen waren vor allem Aktien, die mit dem Ausbau von KI-Rechenzentren in Verbindung stehen. Der Kursrutsch machte den Börsengewinn des Vortags, des besten Tages seit drei Monaten, mehr als zunichte.

Der S&P 500 verlor 4,4 Prozent und erlebte damit seinen schlechtesten Tag seit April 2025, als US-Präsident Donald Trump mit seinen „Liberation Day“-Zöllen die Märkte weltweit erschütterte. Der Dow Jones Industrial Average sank um 1.833 Punkte beziehungsweise 3,4 Prozent. Der Nasdaq Composite brach um 5,5 Prozent ein.

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Der Nasdaq, in dem zahlreiche KI-nahe und andere Technologiewerte gelistet sind, liegt nun 11,9 Prozent unter seinem Rekordhoch vom vergangenen Monat. Börsianer bezeichnen einen Rückgang von mehr als zehn Prozent als „Korrektur“.

Auch an den Märkten im Ausland war der Druck spürbar. Die Bewegungen bei Unternehmen, die vom Boom der künstlichen Intelligenz profitiert hatten, setzten sich fort. Südkoreas Kospi-Index fiel um 5,3 Prozent, Japans Nikkei 225 verlor 1,8 Prozent. In Europa und Asien verliefen die Indizes insgesamt uneinheitlich.

Investoren fürchten, dass der Bau weiterer KI-Rechenzentren langsamer vorankommen könnte, weil sich das Geldleihen zuletzt stark verteuert hat. Kritiker sagten zudem, die Kurse von KI-Aktien seien zu hoch gestiegen und befänden sich in einer Blase.

Hinzu kam das Ergebnis der US-Zwischenwahlen vom Dienstag. Wähler aller Parteien zeigen sich laut CNA skeptisch gegenüber KI und stören sich an höheren Stromrechnungen, die durch Rechenzentren verursacht werden.

Eine Verlangsamung beim Bau solcher Rechenzentren würde weniger Käufe von KI-Chips bedeuten. Auch Strom und andere Produkte und Dienstleistungen, die der KI-Boom stark nachfrägt, wären betroffen. Dieser Boom treibt einen großen Teil des Wirtschaftswachstums in den USA an.

Der Chiphersteller Nvidia, der schnell zum Gesicht des KI-Booms wurde, verlor 9,3 Prozent und war mit Abstand das schwerste Gewicht im S&P 500. Im laufenden Jahr liegt die Aktie nun 2,6 Prozent im Minus, nachdem sie in den vergangenen drei Jahren jährliche Zuwächse von rund 39, 171 und 239 Prozent verzeichnet hatte. Advanced Micro Devices fiel um 17,3 Prozent, CoreWeave, das KI-Chips über die Cloud vermietet, um 9,8 Prozent. GE Vernova, das bei der Stromversorgung von Rechenzentren hilft, verlor 7,5 Prozent.

Dass KI-Chipwerte so stark ins Gewicht fallen, liegt daran, dass sie zu den größten Unternehmen an der Wall Street gehören. Eine Bewegung von einem Prozent bei Nvidia wirkt sich laut CNA deutlich stärker auf den S&P 500 aus als eine gleich große Bewegung bei nahezu jeder anderen US-Aktie.

Die Verluste waren breit gestreut, nachdem sich die Gewinne der Vormittagsstunden rasch aufgelöst hatten. Zu den wenigen Gewinnern gehörte AppLovin, die Aktie stieg um 31 Prozent. Die Marketingplattform hatte Umsatz und Gewinn oberhalb der Erwartungen von Analysten gemeldet. Der Verwaltungsrat genehmigte zudem ein Programm, mit dem bis zu 3,2 Milliarden US-Dollar für den Rückkauf eigener Aktien eingesetzt werden können. Das gesamte mögliche Volumen des Programms beläuft sich damit auf 3,6 Milliarden US-Dollar.

Tapestry, das Unternehmen hinter den Marken Coach und Kate Spade, legte um 7,1 Prozent zu. Auch hier lag der Gewinn über den Erwartungen. Das Unternehmen hob zudem seine Prognosen für Umsatz und Ergebnis im laufenden Geschäftsjahr an.

Am Ende des Handelstages stand der S&P 500 mit einem Minus von 334,89 Punkten bei 7.353,73 Punkten. Der Dow Jones fiel um 1.833,06 auf 51.523,06 Punkte, der Nasdaq Composite um 1.421,52 auf 24.315,00 Punkte.

Damit holte der Ölpreis einen Teil seines Rückgangs von fast neun Prozent am Vortag wieder auf. Unsicherheit herrscht laut CNA weiterhin über den Krieg mit dem Iran und darüber, wann die globale Energiebranche wieder zur Normalität zurückkehren kann.

Am Anleihemarkt sanken die Renditen weiter. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe fiel auf 4,84 Prozent, nach 4,90 Prozent am späten Mittwoch. Am Wahlabend hatte sie noch bei 4,95 Prozent gelegen, im Vormonat über 5,30 Prozent. Nach Einschätzung von CNA könnte das ein Zeichen dafür sein, dass Anleger angesichts fallender Aktienkurse in als sicherer geltende US-Staatsanleihen flüchten.

Die Renditen fielen trotz einiger erfreulicher Konjunkturdaten. In der vergangenen Woche stellten weniger US-Arbeitnehmer einen Antrag auf Arbeitslosenunterstützung. Ein separater Bericht zeigte zudem, dass sich die Produktivität der US-Beschäftigten im Sommer stärker verbessert hatte, als Ökonomen erwartet hatten. Das könnte das Wirtschaftswachstum stützen, ohne den hohen US-Inflationsdruck zu verstärken.

In London verlor der FTSE 100 0,4 Prozent, nachdem die Bank of England ihren Leitzins erstmals seit drei Jahren angehoben hatte, um die hohe Inflation zu begrenzen. Die Notenbank erklärte, ihre weiteren Zinsentscheidungen hingen maßgeblich davon ab, wie sich der Krieg im Iran entwickelt. Dieser Krieg hat die Ölpreise und die Inflation weltweit steigen lassen.

Gouverneur Andrew Bailey sagte bei einer Pressekonferenz, man habe in den vergangenen 48 Stunden ermutigende Nachrichten gesehen. Das Beste, was passieren könne, sei die Beilegung des Konflikts im Nahen Osten, daran bestehe kein Zweifel.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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