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Carney legt Haushalt vor, der Kanada unabhängiger von den USA machen soll

Die kanadische Regierung unter Premierminister Mark Carney hat einen Haushalt vorgelegt, der das Land weniger abhängig von den Vereinigten Staaten machen soll. Die Ausgaben sind auf Investitionen, Energie, Infrastruktur und Verteidigung ausgerichtet.

Carney legt Haushalt vor, der Kanada unabhängiger von den USA machen soll
Foto: Archivfoto: Lea-Kim ( talk · contribs ) / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Regierung Carney legt einen Haushalt mit 142,1 Milliarden kanadischen Dollar an Ausgaben und Steuererleichterungen vor
  • Das Defizit soll 62,3 Milliarden kanadische Dollar betragen, das Wachstum für 2026 wird nur mit 1 Prozent prognostiziert
  • Kanada will die Exporte außerhalb der USA bis 2035 verdoppeln, nachdem es die Handelsverhandlungen mit den USA im August abgebrochen hatte

In Ottawa hat die Regierung von Premierminister Mark Carney einen Haushalt vorgelegt, der Kanada weniger abhängig von den Vereinigten Staaten machen soll. Wie ABC News berichtete, kommt der Entwurf zu einer Zeit, in der der Handelskrieg von US-Präsident Donald Trump die wirtschaftliche Beziehung der traditionell eng verbundenen Verbündeten neu ordnet. Der Haushalt trägt den Titel „Masters of Our Destiny“.

Vorgesehen sind mehrjährige Ausgaben und Steuererleichterungen im Umfang von 142,1 Milliarden kanadischen Dollar (101,6 Milliarden US-Dollar). Enthalten sind Anreize, um Investitionen anzuziehen, sowie Milliardenbeträge für Energie, Infrastruktur und Kultur. Für 2026/27 rechnet die Regierung mit Ausgaben von 603 Milliarden kanadischen Dollar (431 Milliarden US-Dollar). Das Defizit soll 62,3 Milliarden kanadische Dollar (44,5 Milliarden US-Dollar) betragen, drei Milliarden kanadische Dollar (2,1 Milliarden US-Dollar) weniger als im April prognostiziert.

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Das kombinierte Defizit von Bund, Provinzen und Kommunen beläuft sich nach Angaben des Internationalen Währungsfonds, die im Haushalt zitiert werden, auf 2,5 Prozent der Wirtschaftsleistung Kanadas. In den Vereinigten Staaten liegt der vergleichbare Wert bei 8,5 Prozent. Der Haushalt hält fest: „Die Vereinigten Staaten stellen den globalen Handel auf den Kopf.“

Der Haushalt erscheint zwei Tage, nachdem die Demokraten die US-Zwischenwahlen klar gewonnen haben. Das schwächt Trumps politische Position, während beide Länder an einem möglichen Handelsabkommen arbeiten. Die Regierung erwartet, dass der Handelskrieg das Wirtschaftswachstum gegen Ende dieses Jahres und Anfang des kommenden Jahres bremst. Für 2026 prognostiziert der Haushalt ein Wachstum von nur 1 Prozent, für 2027 von 1,7 Prozent.

Eine bereits angekündigte Steueranreizregel erlaubt es Unternehmen, qualifizierte Investitionen sofort abzusetzen. Dadurch sinkt der effektive Steuersatz auf neue Investitionen in Kanada auf 6,4 Prozent, weniger als die Hälfte des vergleichbaren Satzes in den USA. Die Maßnahme soll über fünf Jahre 36 Milliarden kanadische Dollar (25,7 Milliarden US-Dollar) kosten.

Carney, der frühere Gouverneur der Bank of Canada und der Bank of England, will die Exporte außerhalb der Vereinigten Staaten bis 2035 verdoppeln. Zugleich sollen die Beziehungen zu Europa und Asien enger werden. Der Fonds mit 25 Milliarden kanadischen Dollar (17,9 Milliarden US-Dollar) soll in kanadische Unternehmen und große Projekte investieren.

Für die Verteidigungsindustrie sind 7,7 Milliarden kanadische Dollar (5,5 Milliarden US-Dollar) vorgesehen. Ziel ist, 70 Prozent der Militäraufträge an kanadische Firmen zu vergeben. Kanada teilt mit, es sei auf Kurs, das Nato-Ziel zu erreichen, bis 2035 fünf Prozent der Wirtschaftsleistung für Verteidigung und Sicherheit auszugeben. Der Haushalt berücksichtige die Kosten dafür allerdings nicht vollständig.

Kanada hatte die Handelsverhandlungen mit den USA im August abgebrochen. Carney zufolge bedrohten die US-Forderungen die kanadische Souveränität und den Schutz der eigenen Kultur.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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