Der KI-Boom verschafft dem Baukonzern Hochtief volle Auftragsbücher. Wie Spiegel Online berichtet, treibt vor allem der Bau immer neuer Rechenzentren das Geschäft an. Bis Ende September kletterte der Auftragsbestand nach Angaben des Unternehmens auf ein Rekordniveau von 90 Milliarden Euro. Damit liegt er 29 Prozent über dem Wert von vor einem Jahr.
Zuletzt seien Auftragseingänge in Asien, den USA und Europa hinzugekommen, die ebenfalls Rechenzentren betreffen.
Unternehmenschef Juan Santamaría sagte einer Mitteilung zufolge, die Perspektiven für die Zukunft seien hervorragend, gestützt auf den Rekordauftragsbestand. Santamaría leitet zugleich die Muttergesellschaft ACS, einen spanischen Bau- und Infrastrukturkonzern.
Das Unternehmen führt das Wachstum bei Gewinn und Auftragseingang auf eine steigende Nachfrage in den Bereichen künstliche Intelligenz, Energie, Verteidigung und kritische Mineralien zurück.
Das Unternehmen sieht sich nach eigenen Angaben weiterhin von einer wachsenden Nachfrage nach moderner Infrastruktur getragen.
Die Hochtief AG mit Sitz in Essen ist die Konzernobergesellschaft eines weltweit verzweigten Geflechts von Baufirmen. Das Gros der Umsätze erzielt der Konzern über seine Auslandstöchter Turner in den USA und Cimic in Australien. Im Leitindex Dax ist Hochtief seit dem 22. Juni notiert.
Kommentare (0)