Das geht aus einem Bericht hervor, den die Behörde heute veröffentlicht hat, wie ORF News berichtete.
Die Prüferinnen und Prüfer haben für ihren Bericht mehrere Förderschienen untersucht: jene des Bundes, jene der Länder Wien und Steiermark sowie Angebote mehrerer steirischer Gemeinden. Der untersuchte Zeitraum reicht von 2020 bis 2024.
Jede Ebene verfügt über eigene Ansprechstellen, eigene Förderanträge und eigene Förderverfahren mit notwendigen Kontrollschritten. Wegen dieser Zersplitterung sei das System ineffizient und für Bürgerinnen und Bürger aufwendig, kritisiert der Rechnungshof.
Gleichzeitig konnten Fördernehmer Zuschüsse unterschiedlicher Gebietskörperschaften miteinander kombinieren.
Zudem mahnte die Behörde eine bessere Planbarkeit ein. Bei verschiedenen Förderprogrammen sei es nach einer Phase großzügiger Förderung zu Förderstopps gekommen, weil die Mittel ausgeschöpft waren. Der Rechnungshof empfiehlt außerdem, zügig rechtliche Lösungen zu erarbeiten, die thermisch-energetische Sanierungen einschließlich des Heizungstauschs im mehrgeschoßigen Wohnbau erleichtern.
Positiv bewerteten die Prüfer, dass sich die Austauschrate fossiler Heizungen im geprüften Zeitraum stark erhöht hat.
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