Wer vor Weihnachten Technik verschenken will, muss derzeit tiefer in die Tasche greifen. Die Preise für elektronische Geräte sind laut ntv massiv gestiegen, betroffen sind Handys, Laptops und andere Elektronik. Die Entwicklung trifft die Käufer wenige Wochen vor dem Fest.
Eine Sprecherin des Elektronikfachhändlers MediaMarktSaturn führt den Anstieg auf eine anhaltende Knappheit bei Halbleitern und Speicherkomponenten zurück. Diese verteuere derzeit PCs, Smartphones und SSDs.
Nach Angaben des Marktforschers NIQ sind im IT-Bereich nahezu alle Warengruppen betroffen, die Speicherchips enthalten. NIQ-Experte Andreas Peplinski sagte, dieser Effekt sei für Kunden bereits deutlich zu spüren.
Hohe Schweinefleischpreise hätten Bauern dazu gebracht, massenhaft neue Tiere zu züchten.
Das Kalkül ging auf, doch nun schlägt das Pendel in die Gegenrichtung aus.
Die Angebotslücke treibt die Einkaufspreise für Elektronikhersteller nach oben, und diese Kostensteigerung erreicht nun die Endverbraucher.
Dies wirke sich entsprechend auf Angebot und Preisniveau bei den Endverbrauchern aus.
Beim Handelsverband Deutschland (HDE) blickt man mit Skepsis auf das wichtige Jahresendgeschäft.
Als Beispiel nennen sie Einsteigermodelle mit geringerer Speicherkapazität, die zum bisherigen Standardpreis angeboten werden.
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