Die Abschiebung Tausender Menschen aus den USA in Dutzende Länder könnte nach Einschätzung unabhängiger Experten der Vereinten Nationen eine Kette weiterer Menschenrechtsverletzungen auslösen. Sie warnten vor einem erhöhten Risiko von Folter, Versklavung und Menschenhandel im Zusammenhang mit den Rückführungen.
Nach Angaben der Experten schließt Washington seit dem Amtsantritt von Präsident Donald Trump im Januar 2025 Vereinbarungen mit Entwicklungsländern. Diese sollen Menschen aufnehmen, die nicht rechtmäßig in ihre Herkunftsländer abgeschoben werden können. Um wie viele Abkommen es sich handelt und welche Staaten konkret beteiligt sind, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.
Die UN-Experten sehen in dieser Praxis eine Gefahr für Menschen, deren rechtlicher Status eine Rückführung in ihr Heimatland nicht zulässt. Nach ihrer Einschätzung können Abschiebungen in Drittstaaten neue Schutzrisiken schaffen, insbesondere wenn die Betroffenen dort keinen ausreichenden Schutz vor Ausbeutung oder Misshandlung erhalten.
Zu den Unterzeichnern der Warnung gehören mehr als 20 unabhängige Experten der Vereinten Nationen, darunter die Sonderberichterstatter für die Rechte von Migranten. Genauere Angaben zu einzelnen Fällen, den betroffenen Personen oder den Reaktionen der US-Regierung liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Die Warnung bezieht sich auf eine internationale Migrationspolitik, bei der Menschen nicht unmittelbar in ihre Herkunftsstaaten, sondern in andere Länder gebracht werden. Die Experten mahnen dabei vor einer möglichen Ausweitung bestehender Menschenrechtsrisiken. Das berichtete zuerst Arab News.
Kurz zusammengefasst
- UN-Experten warnen, dass US-Abschiebungen Tausender Menschen weitere Menschenrechtsverletzungen auslösen könnten
- Betroffene könnten in Drittstaaten Folter, Versklavung oder Menschenhandel ausgesetzt sein
- Washington schließt laut Experten seit Januar 2025 Abkommen mit Entwicklungsländern zur Aufnahme von Menschen
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