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Nach Abgabenstart sinkt das Paketaufkommen in Österreich um rund zehn Prozent

Die österreichische Post meldet seit Einführung der nationalen Paketabgabe einen branchenweiten Rückgang der Paketmengen um rund zehn Prozent. Für 2026 erwartet sie dennoch einen neuen Rekord.

Nach Abgabenstart sinkt das Paketaufkommen in Österreich um rund zehn ProzentSymbolbild
Foto: TungArt7 · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Seit 1. Oktober sinkt Österreichs Paketaufkommen laut Post um rund zehn Prozent; die Abgabe beträgt 2,40 Euro
  • Pakete aus Drittländern gingen seit 1. Juli um rund 30 Prozent zurück und senkten die Gesamtmenge um drei Prozent
  • Für Dezember erwartet die Post 22 bis 23 Millionen Pakete und verstärkt ihr Personal um rund 1000 Zusteller

Die seit 1. Oktober geltende nationale Paketabgabe in Österreich führt nach Angaben der Österreichischen Post zu einem sofortigen Rückgang der Paketmengen um rund zehn Prozent. Die Abgabe beträgt 2,40 Euro inklusive Mehrwertsteuer und wird bei Onlinebestellungen fällig.

Peter Umundum, Logistikvorstand der Österreichischen Post, sagte der Kleinen Zeitung, die Abgabe treffe vor allem große Händler. Viele Kundinnen und Kunden brächen den Bestellvorgang ab, sobald die zusätzliche Gebühr im Checkout-Prozess ausgewiesen werde.

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Die Abgabe sorgt laut dem Bericht für Kritik von Konsumentenseite und aus dem Handel.

Inzwischen habe sich der Markt teilweise erholt. Seit dem 1. Juli liege die Mengenreduktion bei Paketen aus Drittländern bei rund 30 Prozent. Weil diese Sendungen etwa zehn Prozent der Gesamtmenge der Post ausmachten, ergebe sich daraus ein Rückgang von drei Prozent bei der Gesamtmenge.

In diesen Fällen werde der Zoll nicht fällig. Ab November will die EU zusätzlich eine Bearbeitungsgebühr von zwei Euro für jedes Paket aus einem Drittland einheben.

Trotz der zusätzlichen Abgaben rechnet Umundum für 2026 erneut mit einem Wachstum und einem neuen Rekord bei den transportierten Paketmengen. Im ersten Halbjahr habe die Post bereits eine Zunahme von neun Prozent verzeichnet. Zum Wachstum trage auch der Ausbau des 24-Stunden-Angebots mit Abholstationen und Selbstbedienungsfilialen bei. Umundum erwartet nach eigenen Angaben auch für 2027 weiteres Wachstum.

Die bundesweit größte Selbstbedienungsfiliale befindet sich in Graz in der Idlhofgasse und wurde im September 2025 eröffnet. In Österreich gibt es insgesamt 40 solcher Standorte. Die Post wünsche sich, dass diese vom Regulator als vollwertige Filialen anerkannt würden. Ein Austausch mit Postfilialen mit Bedienung sei nicht geplant. Stattdessen solle das Angebot dort ausgebaut werden, wenn die Post nach dem Mobilfunkmarkt auch in den Energiemarkt einsteige.

Für die Hochsaison rund um Black Friday und Weihnachten bereitet sich die Post derzeit vor. Sie verstärkt ihr Personal um rund 1000 zusätzliche Zustellerinnen und Zusteller. Im Dezember erwartet das Unternehmen 22 bis 23 Millionen Pakete und damit ein Plus von fünf Prozent. Auf die Steiermark sollen davon etwa 3,4 Millionen Pakete entfallen, auf Kärnten 1,3 Millionen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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