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Zeit-Verlag legt Beschwerde gegen Sicherstellung von Podcast-Aufnahmen ein

Das Hamburger Landgericht ließ Aufnahmen einer Zeit-Journalistin im Block-Prozess sicherstellen. Der Verlag widerspricht und sieht darin einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Pressefreiheit.

Zeit-Verlag legt Beschwerde gegen Sicherstellung von Podcast-Aufnahmen einSymbolbild
Foto: cottonbro studio · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Zeit-Verlag legt Beschwerde gegen die Sicherstellung von Podcast-Aufnahmen einer Journalistin ein
  • Die Aufnahmen wurden versiegelt übergeben und sollen bis zum Abschluss der rechtlichen Prüfung nicht ausgewertet werden
  • Das Gericht erhofft sich aus den Aufnahmen neue Erkenntnisse über Aussagen wichtiger Zeugen im Prozess gegen Christina Block und sechs weitere Angeklagte

Das Hamburger Landgericht ließ am Montag (12. Oktober) Tonaufnahmen einer Journalistin der Wochenzeitung „Zeit“ sicherstellen.

Die Staatsanwaltschaft und das Landeskriminalamt hatten zuvor die Geschäftsräume der „Zeit“ aufgesucht.

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Am Montag ordnete die Große Strafkammer zudem die Durchsuchung der Wohnung der Journalistin an. Dazu kam es nicht, weil sie die verlangten Gegenstände freiwillig herausgab und von einer eingeräumten Abwendungsbefugnis Gebrauch machte. Die Aufnahmen wurden nach Angaben des Verlags versiegelt übergeben. Der Verlag widersprach der Beschlagnahmung, damit das Material bis zum Abschluss der rechtlichen Prüfung nicht ausgewertet werde.

Das Gericht erwarte von den Aufnahmen mögliche neue Erkenntnisse über Aussagen wichtiger Zeugen.

Ein Beschlagnahmeverbot greife nach ihrer Auffassung nicht. Das Gericht verwies dabei unter anderem auf den Vorwurf der schweren Misshandlung von Schutzbefohlenen. Die Identität der Gesprächspartner sei bereits offengelegt, sodass keine Enttarnung verdeckter Informanten drohe.

Am Dienstag (13. Oktober) wird der seit Juli 2025 laufende Prozess gegen Christina Block und sechs weitere Angeklagte fortgesetzt.

Für sämtliche Angeklagten gilt die Unschuldsvermutung.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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