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Ungarn ersetzt LGBTQ-Verbote durch neue Regeln für Minderjährige

Das ungarische Parlament hat eine Reform des umstrittenen Kinderschutzgesetzes beschlossen. Die Neuregelung folgt einem EuGH-Urteil und ersetzt die bisherigen LGBTQ-Verbote durch allgemeine Schutzstandards für Minderjährige.

Ungarn ersetzt LGBTQ-Verbote durch neue Regeln für MinderjährigeSymbolbild
Foto: 12019 · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Ungarns Parlament beschloss die Reform des Kinderschutzgesetzes mit 139 Stimmen der TISZA-Abgeordneten
  • Die bisherigen Verbote von LGBTQ-Inhalten entfallen; Medien und Plattformen müssen Inhalte altersgerecht ausrichten
  • Nach dem EuGH-Urteil von April 2026 gilt für behördliche Kinderschutzmaßnahmen eine Frist von höchstens einer Woche

Das ungarische Parlament hat die Reform des umstrittenen Kinderschutzgesetzes beschlossen. Für den Gesetzentwurf stimmten 139 Abgeordnete der Regierungspartei TISZA, 51 Abgeordnete von Fidesz und Mi Hazánk votierten dagegen, berichtete die Kleine Zeitung.

Die Reform beseitigt die bisher geltenden Verbote von LGBTQ-Inhalten.

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Der neue Standard soll Kinder und Jugendliche vor schädlicher Kommunikation im öffentlichen und digitalen Raum schützen. Medienanbieter und Onlineplattformen müssen ihre Inhalte nach den neuen Vorgaben zur Altersangemessenheit ausrichten.

Die Änderung folgt einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom April 2026. Der EuGH hatte entschieden, dass die 2021 unter der inzwischen abgewählten Regierung des früheren Ministerpräsidenten Viktor Orbán eingeführten Einschränkungen und Verbote für LGBTQ-Inhalte im Umfeld von Minderjährigen gegen EU-Recht verstießen.

Das Gesetz sieht außerdem administrative Reformen für den Kinderschutz vor. Für behördliches Handeln gilt dabei eine Frist von höchstens einer Woche.

Ministerpräsident Péter Magyar bezeichnete das Abstimmungsverhalten der Opposition auf Facebook als „Schande“. Fidesz hatte zuvor kritisiert, Magyar wolle sogenannte „LGBTQ-Propaganda“ an Schulen wieder zulassen.

Der Mann war verurteilt worden, weil er dabei geholfen hatte, den sexuellen Missbrauch von Minderjährigen durch den Heimleiter zu vertuschen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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