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Gemischte Ionenstrahlen sollen Tumorbestrahlung genauer machen

Forschende der TU Wien und von MedAustron haben einen Ansatz mit Kohlenstoff- und Heliumionen weiterentwickelt. Helium soll dabei helfen, die Behandlung zu überwachen und das Mischungsverhältnis der Strahlen zu bestimmen.

Gemischte Ionenstrahlen sollen Tumorbestrahlung genauer machenSymbolbild
Foto: Jo McNamara · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Forschende der TU Wien und von MedAustron entwickelten gemischte Ionenstrahlen aus Kohlenstoff- und Heliumionen weiter
  • Heliumionen sollen anhand ihrer Restgeschwindigkeit die Eindringtiefe der Kohlenstoffionen und den Behandlungsverlauf überwachen
  • Erste Tests bei MedAustron stimmten gut mit mathematischen Vorhersagen zum Mischungsverhältnis überein

Forschende der Technischen Universität Wien und von MedAustron haben einen Ansatz für gemischte Ionenstrahlen zur Behandlung von Tumoren weiterentwickelt. Dabei werden Kohlenstoff- und Heliumionen gemeinsam eingesetzt. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal „Physical Review Accelerators and Beams“ vorgestellt, berichteten die Salzburger Nachrichten.

Ionenstrahltherapien nutzen Teilchenbeschleuniger, um von ihren Elektronen befreite Atomkerne mit hoher Energie auf Tumorgewebe zu lenken. Kohlenstoffionen sollen dabei möglichst gezielt krankes Gewebe schädigen und gesundes Gewebe schonen.

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Beim sogenannten „Mixed Beams“-Ansatz werden dem Kohlenstoffstrahl Heliumionen beigemischt. Nach Angaben der TU Wien sollen die Heliumkerne helfen, den Bestrahlungsprozess zu überwachen. Weil sie den Körper leichter durchquerten, lasse sich aus ihrer Restgeschwindigkeit nach dem Durchlaufen der bestrahlten Stelle ableiten, wie weit die Kohlenstoffionen in das Gewebe eingedrungen seien und wie gut die Behandlung verlaufe.

Wegen dieses kleinen Unterschieds nähmen die Atomkerne im Beschleuniger leicht unterschiedliche Bahnen. Das Gerät passe seine Hochfrequenz laufend an, wenn der Schwerpunkt des Teilchenstrahls von der vorgesehenen Bahn abweiche. Da Helium- und Kohlenstoffkerne dabei nicht völlig gleich reagierten, hänge die Frequenzkorrektur vom Mischungsverhältnis ab, erklärte Renner. Aus dem nötigen Ausmaß der Stabilisierung lasse sich daher auf das Verhältnis der beiden Ionensorten schließen. Erste Tests bei MedAustron hätten gut mit den mathematischen Vorhersagen übereingestimmt.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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