Ausländische Diplomaten beteiligen sich in Saudi-Arabien an einer landesweiten Blutspendenkampagne für die Opfer der Huthi-Angriffe auf den Flughafen von Riad. Die Aktion sei am 6. Oktober von Kronprinz Mohammed bin Salman gestartet worden, berichtete Arab News. Bei zwei Angriffen auf den King Khalid International Airport seien mindestens 13 Menschen getötet und mehr als 300 verletzt worden.
Die britische Botschaft in Riad veröffentlichte am Mittwoch (7. Oktober) Fotos von Mitarbeitern bei der Blutspende. Sie teilte mit, Mitglieder ihres Teams hätten sich gemeinsam mit saudischen Freunden und Partnern an der Kampagne beteiligt.
Auch die polnische Botschaft zeigte ein Foto von einer Blutspende. Unter den Teilnehmern sei der stellvertretende Verteidigungsattaché Tomasz Sadziński gewesen. Mitarbeiter der Botschaft hätten Blut für die Opfer der jüngsten Angriffe gespendet und sich damit der saudischen Blutspendenkampagne angeschlossen, teilte die Vertretung mit.
Die kanadische Botschaft rief Kanadier in Riad zur Teilnahme auf. Interessierte verwies sie an das King Faisal Specialist Hospital.
Nutzer sozialer Medien reagierten mit Dankesnachrichten auf die Beiträge der Botschaften. Ein Kommentator schrieb, die Beteiligung spiegle Beziehungen wider, die über die formalen diplomatischen Kanäle hinausgingen.
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