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Experten empfehlen für Fehmarnbelt-Baustelle besseren Cyber-Schutz

Der Angriff auf den Fehmarnbelt-Tunnel-Auftragnehmer FLC legte Arbeiten und Zugangskarten zeitweise lahm. Experten empfehlen Unternehmen unter anderem Mehrfaktor-Authentifizierung, Backups und Notfallpläne.

Experten empfehlen für Fehmarnbelt-Baustelle besseren Cyber-SchutzSymbolbild
Foto: Ann H · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Cyberangriff traf den Auftragnehmer Femern Link Contractors; zeitweise funktionierten auch Zugangskarten nicht
  • Experten fordern Notfallpläne, damit Unternehmen Systeme nach Angriffen schnell wieder in Betrieb nehmen können
  • Datenschutzbeauftragte Marit Hansen empfiehlt Mehrfaktor-Authentifizierung und eigene Passwörter für jeden Account

Betroffen war der Auftragnehmer Femern Link Contractors (FLC). Nach Angaben der Projektgesellschaft funktionierten zeitweise auch Zugangskarten nicht mehr, wie der NDR berichtet.

Schleswig-Holsteins Digitalisierungsminister Dirk Schrödter (CDU) sprach von einer wachsenden internationalen Bedrohungslage. Das Land habe bereits Eckpunkte für eine Cybersicherheitsstrategie beschlossen. Cybersicherheit habe für die Landesregierung einen ähnlich hohen Stellenwert wie Verkehrssicherheit, erklärte Schrödter.

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Der Schaden sei noch unklar. Wegen der sicherheitsrelevanten Großbaustelle sei besondere Vorsicht geboten.

Thomas Balk von der Industrie- und Handelskammer betonte, guter Cyberschutz beginne nicht mit einem großen Budget. Die Vorbereitung der Unternehmen sei unterschiedlich.

Unternehmen seien erst dann gut aufgestellt, wenn sie nicht nur Angriffe verhindern wollten, sondern auch wüssten, wie sie danach weiterarbeiten könnten. Sicherheitsexperte Henrik Schilling von der Universität Kiel hält kriminelle oder staatliche Akteure hinter dem Angriff für möglich.

Dazu zählten auch zerstörte Kabel in der Ostsee. Die Vorbereitung werde jedoch besser.

Bei der Tunnelbaustelle könnten angegriffene Systeme auch Schiffe beeinträchtigen. Sie könnten dann keine Aufträge erhalten oder nicht auslaufen. Weil sich Cyberangriffe nicht vollständig verhindern ließen, müssten Unternehmen laut Schilling ihre Folgen begrenzen und Systeme schnell wieder in Betrieb nehmen können. Als Alternative könnten analoge Mittel dienen.

Die Landesbeauftragte für Datenschutz, Marit Hansen, warnte ebenfalls vor einer Zunahme solcher Angriffe. Besonders gefährdet seien Systeme, die über das Internet erreichbar seien, etwa durch Homeoffice oder Fernzugriffe. Nach Angaben von Experten aus dem Ostseeraum stammten viele dieser Angriffe aus Russland. Häufig gehe es nicht um Datendiebstahl, sondern darum, Systeme zu stören, Misstrauen zu schaffen und Chaos zu verbreiten.

Hansen empfiehlt Unternehmen die Mehrfaktor-Authentifizierung. Dabei werde zusätzlich zum Passwort etwa ein Code auf ein Mobiltelefon geschickt. Außerdem solle jeder Account ein eigenes Passwort haben. Wichtige Informationen könnten verschlüsselt oder offline aufbewahrt werden, etwa auf Papier und an einem sicheren Ort.

Software könne Angriffe erkennen, erklärte Hansen. Für Mobiltelefone sei dies meist nicht erforderlich, weil dort bereits Schutzmaßnahmen vorhanden seien. Entscheidend sei zudem ein Notfallplan. Vollständigen Schutz gebe es nicht, aber Unternehmen könnten den Zugriff der Angreifer begrenzen und schneller weiterarbeiten.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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