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Kassenbeitrag soll 2027 im Durchschnitt bei 2,9 Prozent bleiben

Eine amtliche Schätzung sieht den durchschnittlichen Zusatzbeitrag der gesetzlichen Krankenkassen 2027 unverändert bei 2,9 Prozent. Einzelne Kassen könnten ihre Beiträge dennoch erhöhen.

Kassenbeitrag soll 2027 im Durchschnitt bei 2,9 Prozent bleibenSymbolbild
Foto: blickpixel · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Der durchschnittliche Zusatzbeitrag der gesetzlichen Krankenkassen soll 2027 laut Finanzprognose bei 2,9 Prozent bleiben
  • Die Kassen legen ihre Beiträge selbst fest; tatsächlich zahlen Versicherte im Schnitt bereits 3,1 Prozent
  • Ein Sparpaket soll höhere Beiträge vermeiden und sieht Einsparungen bei Praxen, Kliniken, Apotheken und Pharmafirmen vor

Der durchschnittliche Zusatzbeitrag der gesetzlichen Krankenkassen soll 2027 bei 2,9 Prozent bleiben. Das geht aus der Finanzprognose des Schätzerkreises hervor, die in Bonn veröffentlicht wurde. Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) erklärte anschließend, der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz bleibe im kommenden Jahr stabil, wie t-online berichtete.

Der Wert ist jedoch nur eine Orientierung. Die einzelnen Krankenkassen legen ihre Zusatzbeiträge abhängig von ihrer Finanzlage selbst fest. Diese Beiträge kommen zum allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent des Bruttolohns hinzu. Nach Angaben der Kassen liegt das tatsächliche Niveau der Zusatzbeiträge inzwischen durchschnittlich bei 3,1 Prozent. Bei den 93 Kassen reicht die Spanne demnach von 2,18 bis 4,39 Prozent.

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Auf dem Papier stünden erneut 2,9 Prozent, obwohl die Versicherten inzwischen mehr bezahlten. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag werde 2027 tatsächlich bei mindestens 3,1 Prozent liegen.

Die Koalition hatte im Sommer ein Sparpaket beschlossen, um höhere Beiträge zu vermeiden. Am Morgen sollte der Bundestag im Zusammenhang mit einer Reform der Notfallversorgung noch Änderungen an den Sparplänen beschließen. Vorgesehen waren Abmilderungen und Ausgleichsmaßnahmen. Das Spargesetz sieht Einsparungen in Milliardenhöhe vor. Praxen, Kliniken, Apotheken und die Pharmabranche sollen Ausgabenbremsen tragen. Außerdem sind höhere Zuzahlungen für Medikamente und Einschränkungen bei der kostenlosen Mitversicherung von Ehepartnern geplant.

Der Vorstandschef des GKV-Spitzenverbands, Oliver Blatt, forderte die Regierung auf, weitere Finanzrisiken anzugehen. Zum Jahreswechsel werde es weiterhin Kassen geben, deren finanzielle Mindestrücklage nicht vollständig aufgefüllt sei, sagte Blatt der Deutschen Presse-Agentur. Diese Kassen hätten dadurch möglicherweise einen höheren Finanzbedarf.

Als erhebliches finanzielles Risiko bezeichnete Blatt außerdem eine geplante Standortklausel. Das sei eine industriepolitische Maßnahme, die nicht aus Beitragsmitteln finanziert werden dürfe.

Für 2026 prognostizierten die Experten GKV-Ausgaben von 370 Milliarden Euro. Nach Ansicht des Ministers sei damit das wichtigste Ziel erreicht.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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