Er habe in einem eigens eingerichteten Raum auf seiner Etage gemeinsam mit Priestern eine Messe gefeiert, berichtete Spiegel Online unter Berufung auf den Vatikan. Vatikansprecher Matteo Bruni sagte, der Papst sei in guter Stimmung.
Die behandelnden Ärzte hätten nach Blutuntersuchungen und einer Röntgenaufnahme des Brustkorbs einen regulären Verlauf nach dem Eingriff festgestellt. Die Werte lägen im für diese Art der Operation üblichen Normbereich.
Der 71-jährige Papst absolviere Atemübungen und habe begonnen, in seinem Zimmer umherzugehen. Zudem nehme er wieder normale Mahlzeiten ein. Bei der rund 90-minütigen Operation war der bösartige Tumor aus der Lunge entfernt worden.
Der sogenannte Papst-Trakt mit einer kleinen Kapelle im zehnten Stock des Krankenhauses wird derzeit renoviert. In der Klinik waren auch Johannes Paul II. und Franziskus wiederholt behandelt worden.
Zu ihnen gehörten Familien, Fachleute, Vorsitzende von Bischofskonferenzen und Oberhäupter katholischer Ostkirchen.
Der Papst bat die Teilnehmer, für ihn zu beten, wie auch er für sie bete. Die Botschaft hatte er bereits zuvor im Vatikan unterzeichnet. Wegen seines Klinikaufenthalts konnte er die Abschlussmesse der Konferenz auf dem Petersplatz nicht selbst feiern. Kardinal Luis Antonio Tagle übernahm den Gottesdienst und verlas auch die Predigt von Leo XIV.
Ob Leo XIV. seine geplante Südamerika-Reise vom 6. bis 17. November antreten kann, ist unklar.
Zuvor hatte Leo XIV.
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