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Von Jänner bis Juni erfasst die IKG 671 antisemitische Fälle

Die Meldestelle der Israelitischen Kultusgemeinde Wien hat von Jänner bis Juni 671 antisemitische Vorfälle erfasst. Besonders häufig wurden verletzendes Verhalten und Massenzuschriften registriert.

Von Jänner bis Juni erfasst die IKG 671 antisemitische FälleSymbolbild
Foto: Reanimated Man X · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Die IKG erfasste von Jänner bis Juni 671 antisemitische Fälle, nach 726 im Vergleichszeitraum 2025
  • Bei 171 Fällen war laut IKG keine eindeutige ideologische Zuordnung möglich
  • Der März war mit 152 Vorfällen der meldestärkste Monat des ersten Halbjahres

Im Vergleichszeitraum 2025 hatte die Meldestelle 726 Vorfälle registriert. Oktober, waren es 311 gewesen. IKG-Präsident Oskar Deutsch erklärte, seit dem 7. Oktober 2023 hätten sich sowohl die Grenze des Sagbaren als auch jene des Machbaren verschoben. Auf antisemitische Äußerungen folgten Drohungen und Angriffe gegen Jüdinnen und Juden, sagte er.

Bei 171 Fällen sei keine eindeutige ideologische Zuordnung möglich gewesen.

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Nach Angaben der IKG wirkte sich das Weltgeschehen und die damit verbundene Propaganda unmittelbar auf Jüdinnen und Juden in Österreich aus. Der März war mit 152 Vorfällen der meldestärkste Monat des Halbjahres. Auch im Mai blieb die Zahl auf hohem Niveau.

Radikale Strömungen seien Gift für das Zusammenleben, unabhängig davon, ob der Extremismus von links, rechts oder aus dem Islam komme, erklärte sie. Es sei bedenklich, dass der muslimische Antisemitismus erneut mit Abstand an erster Stelle liege. Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) trage hier Verantwortung, so Bauer.

Lukas Hammer, Sprecher für Gedenkpolitik und Rechtsextremismus, erklärte, Antisemitismus habe nichts mit den Handlungen der von ihm betroffenen Jüdinnen und Juden zu tun. Prävention und die Auseinandersetzung mit antisemitischen Ressentiments müssten deshalb bei jenen ansetzen, die diese verinnerlicht hätten.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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