Die Bundesregierung will die Förderung für den Kauf von Elektrobussen 2027 von derzeit rund 403 Millionen Euro auf etwa 130 Millionen Euro senken. Das geht aus dem Haushaltsentwurf hervor, wie n-tv berichtet. Die Verkehrsbranche warnt, dass die Umrüstung der Busflotten auf emissionsfreie Antriebe dadurch ins Stocken geraten könnte.
Außerdem drohe eine Schwächung des Wirtschaftsstandorts Deutschland.
Die Untersuchung erstellte das Beratungsunternehmen PWC im Auftrag der beiden Verbände.
Verkehrsunternehmen könnten auf die geringeren Zuschüsse reagieren, indem sie ihre Dieselbusse länger betrieben oder statt Elektrobussen neue Dieselbusse kauften. Als weitere Möglichkeit nennt die Analyse den Erwerb von Elektrobussen aus Ländern außerhalb der Europäischen Union, insbesondere aus China.
Die Anschaffungskosten erschweren die Umstellung. Elektrobusse seien im Betrieb wegen niedrigerer Energiekosten zwar deutlich günstiger als Dieselfahrzeuge. Wegen geringerer Reichweiten würden jedoch mehr Fahrzeuge benötigt. Hinzu kämen die Kosten für Ladeinfrastruktur und die Busse selbst.
Diese Lücke dürfte sich in den kommenden Jahren zwar verringern, aber nicht vollständig verschwinden.
Im vergangenen Jahr fuhr demnach fast jeder zweite neue Linienbus elektrisch.
Eine Auswertung der Deutschen Umwelthilfe zeigt zugleich deutliche regionale Unterschiede. In den 39 größten Städten machen reine Dieselantriebe demnach rund 70 Prozent der Busflotten aus. Werden Mildhybride eingerechnet, bei denen ein Elektromotor den Verbrennungsmotor unterstützt, steigt der Anteil auf 77 Prozent.
Bei den batterieelektrischen Bussen liegen Mannheim, Freiburg und Karlsruhe vorn.
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