Der Dax lag gegen Mittag rund ein halbes Prozent bei 25.173 Punkten im Minus, der EuroStoxx50 verlor rund ein Prozent auf 6133 Zähler. Der europäische Technologie-Branchenindex gab drei Prozent nach, wie n-tv berichtete.
Der geringere Anteil an Chipaktien sowie die Entspannung am Öl- und Anleihemarkt begrenzten die Verluste an den europäischen Börsen.
Die technologielastigen Leitindizes in Japan und Südkorea hätten am Morgen rund fünf beziehungsweise 7,5 Prozent verloren. Der Nasdaq habe am Mittwoch knapp zwei Prozent nachgegeben.
Nach Einschätzung von Thomas Altmann, Portfoliomanager beim Vermögensverwalter QC Partners, handle es sich nicht um klassische Gewinnmitnahmen, sondern um die Sorge vor einer massiven Korrektur. Zudem erhöhten die gestiegenen Zinsen die Finanzierungskosten.
Selbst gute Nachrichten würden inzwischen zum Ausstieg genutzt, was ein Warnsignal für die Börsen sei.
Für Entlastung am breiteren Aktienmarkt sorgten der stabilisierte Öl- und Anleihemarkt. Die Flucht aus risikoreicheren Aktien in Staatsanleihen senkte die zuletzt stark gestiegenen Renditen.
Diese transportierten unter anderem Öl und Ölprodukte aus Russland, dem Iran und Venezuela.
Der Medizintechnikkonzern hatte im dritten Quartal weniger verdient als ein Jahr zuvor.
Der gesamte Telekomsektor gewann dadurch fast zwei Prozent.
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