Das berichtete Spiegel Online unter Berufung auf Reuters und mehrere mit der Angelegenheit vertraute Regierungsvertreter.
Zwei US-Regierungsvertreter und ein weiterer westlicher Regierungsvertreter hätten jedoch nicht sagen können, wer die Entscheidung im Weißen Haus getroffen und wer sie umgesetzt habe.
Ukrainische Regierungsvertreter teilten mit, militärische Starlink-Empfänger an schnell fliegenden Drohnen hätten plötzlich nicht mehr funktioniert. Dadurch seien Angriffe auf russische Truppen in besetzten Gebieten und der Abschuss russischer Schahed-Drohnen beeinträchtigt worden.
Dieser habe iranische Angriffe auf Energieanlagen ausgelöst und die Straße von Hormus weitgehend lahmgelegt.
Ein hochrangiger US-Vertreter erklärte, der Präsident habe eine solche Anweisung nie erteilt. Das Weiße Haus beantwortete Fragen dazu nicht, ob andere Regierungsvertreter die Einschränkung angeordnet haben könnten.
Das System nutzt die Starlink-Konstellation als Grundlage.
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) kritisierte die Drosselung. Deutschland finanziere einen Teil der Starlink-Technik in der Ukraine, sagte Wadephul in der ZDF-Sendung „Maybrit Illner“. Deshalb bestehe Deutschland darauf, dass die Technik funktioniere, wenn es dafür bezahle.
Die Ukraine müsse weiterhin die gesamte Unterstützung erhalten, forderte Wadephul. Zu den Hintergründen der Einschränkung gebe es bislang kein vollständiges Bild. Deutschland habe Fragen an die USA, die man aufklären werde.
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