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Bundestag billigt zehn Euro Vorsorgebeitrag für Kinder ab sechs

Kinder sollen ab sechs Jahren zehn Euro im Monat vom Staat für ein Altersvorsorgedepot erhalten. Die Förderung startet 2026 rückwirkend zum 1. Januar und endet mit dem 18. Lebensjahr.

Bundestag billigt zehn Euro Vorsorgebeitrag für Kinder ab sechsSymbolbild
Foto: Christian Wasserfallen · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Bundestag beschloss die Frühstartrente: Der Bund zahlt Kindern von sechs bis 18 monatlich zehn Euro ins Altersvorsorgedepot
  • Gefördert werden Kinder mit Wohnsitz in Deutschland ab Jahrgang 2020; die Auszahlung soll rückwirkend zum 1. Januar 2026 starten
  • Ohne Vertrag werden die Beiträge kollektiv über die Deutsche Bundesbank in globalen Aktien oder Aktienfonds angelegt

Der Bundestag hat die Einführung der Frühstartrente beschlossen. Für jedes Kind soll der Bund vom sechsten bis zum 18. Lebensjahr monatlich zehn Euro in ein individuelles, kapitalgedecktes Altersvorsorgedepot einzahlen. Die Förderung startet mit dem Geburtsjahrgang 2020 und soll rückwirkend zum 1. Januar 2026 ausgezahlt werden, berichtete n-tv.

Ab 2027 soll jeweils der Geburtsjahrgang der Kinder einbezogen werden, die im betreffenden Kalenderjahr sechs Jahre alt werden. Für ältere Kinder können Verträge abgeschlossen werden, eine staatliche Förderung ist für sie jedoch nicht vorgesehen. Voraussetzung ist ein Wohnsitz des Kindes in Deutschland; der Wohnsitz der Eltern spielt keine Rolle.

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Die monatliche Zahlung fließt direkt in ein Standarddepot bei einer zertifizierten Bank oder einem Fondsanbieter. Der Vertrag muss auf den Namen des Kindes lauten und privatwirtschaftlich organisiert sein. In der Ansparphase dürfen die Effektivkosten höchstens ein Prozent betragen. Bis zur Volljährigkeit dürfen die Anbieter zudem keine Abschluss- und Vertriebskosten erheben.

Einen gesonderten Antrag soll es grundsätzlich nicht geben.

Das geförderte Kapital soll erst nach dem 65. Lebensjahr ausgezahlt werden. Zusätzlich sollen bis zu 6840 Euro pro Jahr eingezahlt werden können.

Schließen Eltern keinen Vertrag für ihr Kind ab, sollen die zehn Euro monatlich kollektiv angelegt werden. Der überarbeitete Gesetzentwurf sieht dafür ausschließlich breit diversifizierte globale Aktien oder Aktienfonds vor. Die Beiträge sollen automatisch in einer Sammelanlage bei der Deutschen Bundesbank investiert werden.

Eine Modellrechnung des Bundesministeriums der Finanzen geht von einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von rund sieben Prozent aus. Zahlen Eltern monatlich zehn Euro zu, soll der Depotwert nach den Berechnungen bis zum 18. Lebensjahr rund 4400 Euro und bis zum 65. Lebensjahr 107.000 Euro erreichen. Bei monatlichen Zuzahlungen von 50 Euro werden für das 65. Lebensjahr 320.000 Euro ausgewiesen.

Ohne zusätzliche Beiträge soll das Depot demnach am 18. Geburtstag 2200 Euro und mit 65 Jahren rund 53.000 Euro enthalten. Die Berechnungen seien mit Unsicherheiten verbunden, da die Kapitalmärkte stark schwanken könnten und die angenommene Rendite nicht garantiert sei.

Mit der Frühstartrente will die schwarz-rote Koalition nach dem Gesetzentwurf auch die Finanzkompetenz stärken. Kinder und Eltern sollen die Entwicklung des Vermögens und die Rolle von Kapitalmarktmechanismen bei der privaten Altersvorsorge nachvollziehen können. Anbieter und öffentliche Stellen sollen regelmäßig verständlich und transparent informieren.

Bis 2030 sollen sie auf 411 Millionen Euro steigen. Für Erwachsene soll ab 2027 zudem ein Altersvorsorgedepot starten, das die Riester-Rente bei Neuverträgen ablöst und Investitionen in ETFs, Fonds und Anleihen ermöglichen soll.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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