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Gewinnwarnungen britischer Börsenfirmen erreichen Zweijahreshoch

Die Zahl der Gewinnwarnungen von an der Londoner Börse notierten Unternehmen ist auf den höchsten Stand seit zwei Jahren gestiegen. Nach Angaben der Beratungsfirma EY-Parthenon treiben die Kosten durch den Krieg im Nahen Osten die Unternehmen vor dem Haushalt in die Enge.

Gewinnwarnungen britischer Börsenfirmen erreichen ZweijahreshochSymbolbild
Foto: Pixabay · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Börsennotierte Unternehmen im Vereinigten Königreich gaben in den drei Monaten bis Ende September 65 Gewinnwarnungen aus, der höchste Stand seit zwei Jahren
  • Wohnungsbauunternehmen haben in diesem Jahr bereits 14 Warnungen ausgegeben und damit mehr als 2008 während der Finanzkrise mit zehn Warnungen
  • Laut Rightmove stieg der Zins für zweijährige Festzinshypotheken auf 5,55 Prozent, vor den Angriffen auf Iran im Februar lag er bei 4,25 Prozent

Die Zahl der Gewinnwarnungen börsennotierter Unternehmen im Vereinigten Königreich hat den höchsten Stand seit zwei Jahren erreicht. Wie The Guardian berichtete, treibt der Krieg im Nahen Osten die Kosten für Unternehmen vor der Haushaltsrede stark in die Höhe.

Nach Angaben der Beratungsfirma EY-Parthenon gaben an der Londoner Börse notierte Unternehmen in den drei Monaten bis Ende September 65 Gewinnwarnungen aus.

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Die Wirtschaftsführer dringen dem Bericht zufolge auf ein Paket mit Notfallhilfen, das den Anstieg der Treibstoff- und Energiekosten abfedern soll. Healey hat angekündigt, mit dem Haushalt am 28. Oktober Haushalten und Unternehmen Spielraum verschaffen zu wollen. Zugleich hat er gewarnt, die Regierung habe nur begrenzte Mittel zur Verfügung, weil der Konflikt die Kreditkosten auf den höchsten Stand seit Jahrzehnten treibe und die öffentlichen Finanzen zusätzlich belaste.

Am Sonntag wurde bekannt, dass Healey mit dem Haushalt Maßnahmen für Tausende Einzelhändler, Cafés, Pubs und Friseursalons plant. Geplant ist laut der Sunday Times, die Business Rates für kleine Unternehmen zu senken, indem die Schwelle, ab der sie zahlen müssen, von 12.000 Pfund auf 18.000 Pfund steigt. Damit würde ein Versprechen eingelöst, das Andy Burnham im Wahlkampf zur Nachwahl in Makerfield gegeben hatte, bevor er in die Downing Street einzog. Außerdem soll der Haushalt ein Programm für Erstkäufer von Immobilien enthalten, das Burnham ebenfalls versprochen hat.

Nach der Analyse von EY-Parthenon haben Wohnungsbauunternehmen in diesem Jahr bereits mehr Warnungen ausgegeben als während der Finanzkrise 2008. Im Sektor Haushaltswaren und Wohnungsbau, der im Zeitraum Juli bis September die meisten Warnungen im FTSE ausgab, kamen sechs Warnungen von börsennotierten Wohnungsbauunternehmen. Deren Gesamtzahl für 2026 liegt bereits bei 14 und damit über den zehn im Jahr 2008, dem Höhepunkt der globalen Finanzkrise. Steigende Kosten waren für 35 Prozent der Warnungen der Hauptgrund, 38 Prozent verwiesen konkret auf die Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten. Mindestens eine Warnung zur finanziellen Entwicklung haben in den vergangenen zwölf Monaten 17 Prozent aller börsennotierten Unternehmen im Vereinigten Königreich ausgegeben.

Jo R. von EY-Parthenon sagte, die Zahlen zeigten, vor welchen Herausforderungen die Firmen stünden. Vor dem Herbsthaushalt seien Gewinnwarnungen wegen politischer Veränderungen und Unsicherheit, die früher um Haushaltstermine oder Wahlen konzentriert gewesen seien, zu einem regelmäßigen Bestandteil der Daten geworden. Die Unternehmen hätten beachtliche Widerstandskraft gezeigt, doch das Tempo des politischen Wandels erschwere Prognosen, Investitionen und die Verteilung des Kapitals erheblich.

Auch auf dem Immobilienmarkt zeigt sich der Druck. Laut dem Portal Rightmove stiegen die durchschnittlichen Angebotspreise neu eingestellter Immobilien im Oktober um 1 Prozent auf 371.015 Pfund. Über die vergangenen zwölf Monate gerechnet sind die Hauspreise dagegen um 0,1 Prozent gesunken. Rightmove warnte, steigende Hypothekenzinsen dürften Wohnen in einem preissensiblen Markt weniger erschwinglich machen. Der durchschnittliche Zinssatz für zweijährige Festzinshypotheken liegt laut Rightmove nun bei 5,55 Prozent, nach 5,29 Prozent im Vormonat und 4,25 Prozent, bevor die USA und Israel im Februar Iran angriffen. Bei einem neuen Kredit erhöhe sich die durchschnittliche monatliche Zahlung dadurch um etwa 250 Pfund. Eine Immobilienexpertin von Rightmove erklärte, der rasche Anstieg der Hypothekenzinsen treffe die Budgets der Käufer nun spürbar. Die Erhöhungen wirkten inzwischen auch auf die Preise der Verkäufer in vielen günstigeren Regionen Großbritanniens durch, wo die Preise in diesem Jahr stabiler gewesen seien.

Der Gewerkschaftsdachverband TUC hatte in der vergangenen Woche Zahlen veröffentlicht, wonach britische Haushalte in den vergangenen fünf Jahren im Durchschnitt knapp 14.000 Pfund an zusätzlichen Kosten für Hypotheken, Kredite, Energie und Wasser gezahlt haben. Der TUC forderte den Schatzkanzler auf, mit dem Haushalt ein Paket zur Unterstützung der Lebenshaltungskosten aufzulegen. Finanziert werden solle es durch höhere Steuern auf Vermögen und auf die Bankenbranche.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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