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Ölpreise sinken von Fünf-Monats-Hoch, Trump lockert Russland-Sanktionen

Brent-Öl verlor am Montag 2,08 Prozent auf 107,57 Dollar je Barrel. Investoren nahmen Gewinne mit, nachdem Trump Sanktionen und Zölle gegen Russland ausgesetzt hatte, was mehr russische Treibstoffexporte bringen könnte.

Ölpreise sinken von Fünf-Monats-Hoch, Trump lockert Russland-Sanktionen
Foto: Archivfoto: Gage Skidmore / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

Das Wichtigste in Kürze

  • Brent-Rohöl fiel um 2,08 Prozent auf 107,57 Dollar je Barrel, nachdem Investoren nach dem Fünf-Monats-Hoch Gewinne mitnahmen
  • Trump setzte zentrale Russland-Sanktionen und Zölle im Graham Act aus, was mehr russische Treibstoffexporte ermöglichen könnte
  • DBS erwartet Ölpreise zwischen 100 und 110 Dollar je Barrel bis zu den US-Zwischenwahlen, da Angriffe auf Tanker anhalten

Die Ölpreise sind zu Wochenbeginn von ihrem Fünf-Monats-Hoch zurückgefallen, wie Arab News aus Singapur berichtete. Investoren hätten Gewinne mitgenommen, nachdem US-Präsident Donald Trump Sanktionen und Zölle gegen Russland ausgesetzt habe. Dadurch könnten mehr russische Treibstoffexporte möglich werden.

Brent-Rohöl-Futures fielen um 2,29 Dollar beziehungsweise 2,08 Prozent auf 107,57 Dollar je Barrel, Stand 9.19 Uhr saudischer Zeit. Am Freitag hatte der Preis den höchsten Stand seit dem 19. Mai erreicht. US-Rohöl der Sorte West Texas Intermediate kostete 99,46 Dollar je Barrel und verlor 1,95 Dollar oder 1,92 Prozent. Am Freitag hatte es seinen höchsten Schlusskurs seit dem 17. September erreicht.

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Trump hatte am Freitag eine Anordnung unterzeichnet, mit der zentrale Sanktionen und Zölle im Rahmen des sogenannten Graham Act ausgesetzt werden. Das Gesetz selbst hatte er vergangenen Monat unterzeichnet, auf Drängen von Abgeordneten, die Moskau wegen des Krieges in der Ukraine unter Druck setzen wollten. Außenminister Marco Rubio erklärte, der Präsident werde bis zu 60 Tage nutzen, um die Auswirkungen der Sanktionen und Zölle auf die Weltwirtschaft zu prüfen.

Priyanka Sachdeva, Leiterin der Marktanalyse bei Phillip Nova, nannte die Maßnahme einen weiteren verzweifelten Versuch, die Ölpreise vor den US-Zwischenwahlen in Schach zu halten. Sie ändere wenig an den physischen Lieferstörungen in der Straße von Hormus, wo weiterhin Öltanker angegriffen würden. Tim Waterer, Chefanalyst bei KCM Trade, sagte, die Ausnahme für russische Sanktionen könne zu höheren russischen Treibstoffexporten führen. Die widersprüchlichen Signale hätten aber Unsicherheit geschaffen. Solange Details und Dauer nicht klarer seien, werde der Markt einen anhaltenden Angebotsanstieg kaum vollständig einpreisen.

Demnach soll Diesel in die USA und andere Länder geliefert werden, zunächst etwa 2,3 Millionen Barrel in diesem Monat, danach etwa 7,6 Millionen Barrel monatlich. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, die US-Maßnahmen würden der Ukraine schaden.

Brent hatte am Freitag kurzzeitig 110 Dollar je Barrel berührt, erstmals seit Mai. Spannungen und Sicherheitsbedrohungen im Nahen Osten hatten Sorgen um die Sicherheit der Schifffahrt und um knappere globale Energieversorgung geschürt. Nach Angaben des Analysedienstes Kpler sanken die Rohölflüsse aus dem Golf wegen verschärfter Angriffe auf Handelsschiffe in der vergangenen Woche im Sieben-Tage-Durchschnitt auf etwa 8,5 Millionen Barrel pro Tag. In der Woche davor waren es noch mehr als 20 Millionen Barrel pro Tag.

Ägypten erklärte, es sei bereit, Saudi-Arabien die Unterstützung zu geben, die es zur Verteidigung seiner Sicherheit und Stabilität gegen die vom Iran unterstützten Huthi im Jemen benötige. Die Lage könnte dadurch im Nahost-Krieg weiter eskalieren.

DBS erwartet, dass sich die Ölpreise bis zu den US-Zwischenwahlen in einer Spanne von 100 bis 110 Dollar je Barrel bewegen. Nach Einschätzung der Bank werden Iran und seine Stellvertreter dafür sorgen, dass Öl- und Treibstoffpreise für US-Wähler ein zentraler Ärgerpunkt bleiben. Der Leiter der Energieforschung bei DBS, Suvro Sarkar, sagte, der US-Präsident versuche verschiedene Schritte, um die Preise vor den Wahlen zu drücken, ohne dem Iran direkt entgegenzukommen. Alle seine Hebel, auch die Ausnahmen bei den Russland-Sanktionen, seien jedoch kurzfristige Lösungen mit kaum struktureller Wirkung auf die Versorgungslage.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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