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Bauzinsen erreichen Niveau der Finanzkrise 2009 – Iran-Konflikt treibt Kosten

Der Iran-Krieg treibt die Inflation, die Europäische Zentralbank hat die Leitzinsen erhöht. Der durchschnittliche Zins für zehnjährige Baudarlehen liegt laut Interhyp bei knapp 4,5 Prozent.

Bauzinsen erreichen Niveau der Finanzkrise 2009 – Iran-Konflikt treibt KostenSymbolbild
Foto: Pexels · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Bauzinsen lagen im Mai noch bei durchschnittlich 3,9 Prozent, jetzt treiben Iran-Konflikt und Inflationssorgen sie nach oben
  • Die EZB hat die Leitzinsen erhöht, um die Teuerung zu dämpfen, erst danach könnten die Bauzinsen wieder spürbar sinken
  • Laut IVD-Präsident Wohltorf ist Verhandeln mit dem Eigentümer der wichtigste Hebel, denn Verkäufer hoffen noch auf Höchstpreise

Noch im Mai hatte der Durchschnittszins bei 3,9 Prozent gelegen.

Als Gründe für den jüngsten Anstieg nannte Utecht vor allem das Wiederaufflammen des Iran-Konflikts und die daraus entstandenen Inflationssorgen.

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Die Europäische Zentralbank hat daraufhin die Leitzinsen erhöht, um die Teuerung zu dämpfen. Erst dann könnten die Bauzinsen wieder spürbar sinken. Kaufinteressierte hätten dennoch auch in der aktuellen Marktphase einige Möglichkeiten.

Als wahrscheinlich wichtigsten Hebel nannte Dirk Wohltorf, Präsident des Immobilienverbands Deutschland (IVD), Verhandlungen mit dem Eigentümer. Viele Verkäufer hätten noch die Höchstpreise aus den Jahren 2021 und 2022 im Kopf, sagte Wohltorf. Angebotspreise im Internet seien häufig noch Wunschpreise, die bei der Beurkundung oft bei weitem nicht mehr erzielt würden. Wenn die Zinsen deutlich stiegen, müssten die Preise sinken, sagte Wohltorf.

Utecht bestätigte diese Entwicklung. In den Beratungsgesprächen seines Unternehmens erlebe er, dass Verkäufer immer häufiger bereit seien, die Preise zu senken. Gerade bei Bestandsimmobilien ließen sich durch Verhandlungen Abschläge erzielen. Die Stimmung sei dennoch getrübt. Laut Wohltorf vermitteln die Makler derzeit weniger Kaufverträge als in den vergangenen Jahren. Die Käuferseite sei verunsichert und zurückhaltend.

Auch der Wohnungsbau leidet unter der Entwicklung. Eine Sprecherin des Landesverbands bayerischer Bauinnungen sprach von schwerwiegenden Folgen. Im direkten Zwölf-Monats-Vergleich habe das Auftragsminus im Juli 8,2 Prozent betragen. Bayern sei zwar nur eines der Bundesländer, die Entwicklung verlaufe aber überall ähnlich.

Hans Maier, Direktor des Verbands bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW), sagte, der Effekt sei bei seinen Mitgliedern etwas gedämpfter, weil deren Unternehmen mit Fördermitteln bauten. Dennoch werde man es spüren, sagte Maier. Höhere Zinsen verteuerten die Baukosten. Dann werde die Miete vielleicht einen Euro höher.

Auch das dürfte nach seiner Einschätzung nicht auf Bayern beschränkt bleiben.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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