Vor Journalisten in London äußerte sich der 63-Jährige, wie der US-Sender CNBC meldete, dass es ihn besonders treffe, wenn eines der technologisch fortschrittlichsten Länder so weit zurückfalle. Gemeint war Deutschland.
Als möglichen Grund vermutete Huang, es könne an der europäischen Art liegen, alles zu sehr zu zerdenken. Deutschland verfüge über sehr viel Talent, sagte er, und die Menschen sollten sich einfach an die Arbeit machen. Ein Video seiner Äußerungen verbreitete sich über das Wochenende in den sozialen Netzwerken.
Laut Handelsblatt wollen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Huang dort eine KI-Partnerschaft vorstellen. Demnach soll der Bund einen dreistelligen Millionenbetrag bereitstellen, während Nvidia Ingenieure und Chips einbringen soll. Etwa ein Dutzend deutscher Unternehmen, darunter Siemens und Audi, solle sich ebenfalls beteiligen.
Nvidia stellte am Alexanderplatz neue KI-Laptops vor. Deutschland sei der größte europäische Standort des Unternehmens, sagte Huang laut dem Tagesspiegel. Für die digitale Souveränität sei es entscheidend, eigene Dienste jederzeit selbst betreiben zu können.
Die Bundesregierung will mit dem Treffen zusätzliches privates Kapital mobilisieren. Aus Regierungskreisen verlautete, Deutschland lasse sich mit öffentlichem Geld allein nicht modernisieren.
Im übrigen Euroraum legten sie im gleichen Zeitraum um 6,7 Prozent zu, in den Vereinigten Staaten sogar um 20,2 Prozent.
Der eigentliche Konferenztag findet danach an der Wirtschaftshochschule ESMT am Schloßplatz statt.
Huang bleibt anschließend in Berlin. Vom 20. bis 22. Die Hauptrede hält der Konzernchef dort.
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