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Fachkräfte fehlen schon jetzt für Investitionen in Brücken und Netze

Der Fachkräftemangel könnte die Modernisierung der Infrastruktur ausbremsen, noch bevor die Milliarden aus dem Sondervermögen wirken. Eine Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft sieht vor allem bei technischen Berufen große personelle Lücken.

Fachkräfte fehlen schon jetzt für Investitionen in Brücken und NetzeSymbolbild
Foto: limoo · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Die drei Berufsgruppen Infrastruktur, Energiewende und Digitalisierung machen 44 Prozent der gesamten Fachkräftelücke aus
  • Am stärksten fehlen laut IW technische Fachkräfte, die die Projekte physisch umsetzen
  • Wegen schlechter Investitionslaune der Privatwirtschaft ergeben sich laut IW geschätzte Investitionsausfälle von rund 420 Milliarden Euro

Demnach reichen Finanzmittel allein nicht aus, um Kapazitäten für die Umsetzung zu schaffen.

Die Forscher sehen die größten Engpässe bei Berufen in den Bereichen Infrastruktur, Energiewende und Digitalisierung. Ob die Vorhaben gelingen, hänge maßgeblich davon ab, ob genügend qualifizierte Beschäftigte zur Verfügung stünden, die sie planen, bauen und betreiben. Auf diese drei Berufsgruppen entfielen 44 Prozent der gesamten Fachkräftelücke über alle Berufe.

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Am stärksten fehlten laut den Kölner Forschern technische Fachkräfte, die die Projekte physisch umsetzen.

Die Bundesregierung hat ihre Prognosen für die deutsche Wirtschaft zuletzt deutlich angehoben, ebenso führende Ökonominnen und Ökonomen sowie der Internationale Währungsfonds. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 1,3 Prozent steigen, 2027 um 1,1 Prozent. 2028 soll das Wachstum mit 0,6 Prozent langsamer ausfallen.

Der Fachkräftemangel geht laut IW vor allem auf die demografische Entwicklung zurück und lässt sich nur teilweise durch Zuwanderung ausgleichen.

IW-Konjunkturchef Michael Grömling sagte, dass der Staat seinen Investitionsstau auflöse, sei zwar richtig. Öffentliche Ausgaben könnten private Investitionen für nachhaltiges Wachstum jedoch nicht ersetzen.

Eine weitere IW-Studie kommt zu dem Schluss, dass die Investitionslaune der Privatwirtschaft in den vergangenen Jahren schlecht gewesen sei. Zusammengenommen ergäben sich geschätzte Investitionsausfälle von rund 420 Milliarden Euro.

Die öffentlichen Investitionen liegen dagegen 20 Prozent höher als 2019.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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