InstaNews Die Zeitung
Politik

München plant Stabsstelle und Mittel für Olympia-Bewerbung

Oberbürgermeister Krause und Ministerpräsident Söder stellen die ersten Schritte für die Olympia-Bewerbung Münchens vor. Bis 2029 rechnet die Stadt nach Angaben Krauses mit Kosten von 18 bis 20 Millionen Euro.

München plant Stabsstelle und Mittel für Olympia-BewerbungSymbolbild
Foto: Pixacris · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • München bereitet eine Olympia-Bewerbung vor und plant dafür eine Stabsstelle mit drei Personen direkt beim Oberbürgermeister
  • Söder betont gleichberechtigte Partner von Bund, Land, Stadt und Sport, München bewirbt sich gesamtdeutsch
  • Krause fordert bis zum kommenden Frühjahr Klarheit über Finanzgarantien, Söder sagte dem Oberbürgermeister Hilfe des Freistaats zu

München bereitet sich auf eine Bewerbung um Olympische Sommerspiele vor, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet.

Krause sagte, man mache sich schon jetzt fit für Olympia.

Gantner will Firmen für die Anwerbung von Ausländern zur Kasse bitten
Auch interessantGantner will Firmen für die Anwerbung von Ausländern zur Kasse bitten

Vorgesehen ist eine Stabsstelle mit drei Personen im Direktorium, also direkt beim Oberbürgermeister. Diese Mittel werden nach dem kürzlich erfolgten Zuschlag für 2031 später gebraucht als geplant.

Neben der Stabsstelle plant Krause eine Art Olympia-Kabinett, das die Zusammenarbeit der beteiligten Referate enger machen soll, vor allem die der Häuser für Stadtplanung und Mobilität. Außerdem nannte er eine Olympia-Kommission, in die auch der Stadtrat eingebunden werden soll.

Söder bremste den DOSB nach Angaben der Süddeutschen Zeitung ein und sprach von gleichberechtigten Partnern. Es gebe keine hierarchischen Ebenen, so Söder. Alles müsse kooperativ zwischen Bund, Land, Stadt und Sport ablaufen. Krause erklärte, München bewerbe sich nicht mehr allein, sondern gesamtdeutsch.

Für den 25. In den Wochen danach entscheidet das IOC, auf welchem Kontinent die Spiele 2036 stattfinden sollen.

Falls Europa nicht in die engere Auswahl kommt, bliebe München noch einige Jahre Zeit, die Gesellschaft für die Zieljahre 2040 oder 2044 aufzubauen. Die örtlichen Infrastrukturmaßnahmen müssen jedoch schon jetzt eingeleitet werden. Krause nannte in diesem Zusammenhang den U-Bahn-Ausbau, den Bau eines Olympischen Dorfes und weitere Sportstätten. Spätestens im kommenden Frühjahr brauche er Klarheit über Finanzgarantien und rechtliche Rahmenbedingungen.

Söder sagte dem Oberbürgermeister die Unterstützung des Freistaats zu. Auf Bundesebene brauche es etwas Ähnliches. Bei der Finanzierung gehe es zunächst um nötige Garantiezusagen, die Höhe müsse noch beziffert werden.

Dem IOC wolle man keine monströse Disneyworld anbieten, sondern ein nachhaltiges One-Village-Konzept. Dieses Konzept habe auch die Delegierten bei der deutschen Abstimmung überzeugt.

Krause legt Wert darauf, dass die Olympia-Kampagne Rückhalt in der Bevölkerung hat. Dazu gehöre auch eine Beteiligung der Bürger. Im weiteren Bewerbungsprozess wolle er ebenso die kritischen Stimmen hören. Vor dem Rathaus protestierte zudem ein Dutzend Menschen gegen die Olympia-Pläne.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

Teilen:XWhatsAppFacebookTelegramLinkedInE-Mail

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare. Sei der Erste.
Bitte bleib sachlich und respektvoll. Keine Hassrede, Beleidigungen, Werbung oder rechtswidrigen Inhalte. Verstossende Kommentare werden entfernt.

Mit dem Absenden akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.