Das berichtete n-tv unter Berufung auf die Süddeutsche Zeitung, die sich auf interne Unterlagen beruft. Der Betriebsrat bestätigte die Berichterstattung später.
Konkret heiße das: Das aktuelle Tarifniveau wird eingefroren, und jegliche Entgelterhöhungen werden ausgesetzt.
Die Arbeitnehmervertretung hält das Vorhaben für unrealistisch und rechnet nach eigenen Angaben mit heftigem Widerstand. Damit weicht Volkswagen von seiner bisherigen Praxis ab, nach der die Personalkostenbudgets stets einen Inflationsausgleich und Spielraum für dezentrale Tarifverhandlungen vorsahen.
Die neuen Richtlinien für die Verhandlungen sollen ab dem vierten Quartal gelten. Sie sehen laut den Unterlagen ein Einfrieren der Gehälter bis 2030 vor, das durch das Aussetzen von Lohnerhöhungen erreicht werden soll.
Gleichzeitig sollen alle Marken, Regionen und Betriebe einen angemessenen Beitrag zu den Einsparzielen leisten. Volkswagen teilte auf Anfrage mit, man äußere sich nicht zu solchen Spekulationen.
Dieser Abbau kommt zusätzlich zu den bereits vereinbarten 50.000 Arbeitsplätzen hinzu. Darüber hinaus stehen vier Werke in Deutschland zur Disposition, und zwar ab 2031 bis 2034.
InstaNews hatte am 19. Oktober bereits darüber berichtet, dass Volkswagen die Löhne bis 2030 einfrieren wolle, während die IG Metall fünf Prozent mehr verlangt.
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